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Loben

2 Kommentare

Wir neigen dazu, viel mehr zu kritiseren, zu nörgeln und zu meckern über vieles, was uns nicht passt. Wir schimpfen über dies und das, über uns selbst über Andere…

Lob erfährt man selten und man selber lobt andere auch nicht so häufig.

Bei meinem Pferd habe ich schnell gemerkt, wie wichtig es ist, ihn zu loben, ihm Sicherheit zu geben und ein gutes Gefühl.

Elia ist ein Pferd, das stets bemüht ist, es einem recht zu machen. Er will gefallen.

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Nicht immer klappt alles. Es kommt eben auch mal zu Kommunikationsproblemen. Oder ich mache was falsch .

Wenn er sich bemüht und das, was ich von ihm will richtig und gut macht, dann lobe ich ihn immer. Und so oft spüre ich, wie gut ihm das tut. Manchmal atmet er richtig durch, schnaubt befreiend, wenn ich ihn gelobt habe.  Ihm auch im Umgang bei Kleinigkeiten ein gutes Gefühl zu geben,  fördert unserer beider Beziehung. Deshalb ist mir ein freundlicher, positiver Umgang sehr wichtig und eben das Loben.

Und dann denke ich mir, warum loben wir im normalen Leben so wenig? Wann wurde ich das letzte Mal gelobt? Wie oft lobe ich Andere, wenn ich nicht gerade mit meinem Pferd zusammen bin? Ist dieses Verhalten typisch deutsch?

Wenn das Loben meinem Pferd so gut tut, dann muss es auch den Menschen gut tun oder? Aber im Alltag, im Büro oder sonstwo erlebe ich es, dass wir soo viel meckern und viel zu selten loben oder gar gelobt werden.

Ob das nicht auch anders geht?

Autor: joggerin

Ich bin vom Niederrhein laufe sehr gerne.

2 Kommentare zu “Loben

  1. Ach ja, da muss man erste einmal vor seiner eigenen Haustür kehren, sich fragen, tue ich das, kann ich andere loben, einfach so, oder erwartet ich es nur von anderen. Mir fällt es leicht, anderen Gutes zu sagen, sich daran zu freuen, wenn er sich freut ! Typisch deutsch würde ich nicht sagen – überall gibt es solche und solche……………….. 🙄

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  2. Ich lobe auch gerne, wenn es was zu loben gibt. Ob ich es oft genug mache, weiß ich nicht. Bei meinem Pferd bin ich auf jeden Fall sehr bemüht, es nicht zu vergessen. Man sieht ihm so oft an, wie gut es ihm tut. Und das ist schön anzusehen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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