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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Fallsucht

Nun ist es auch beim Radfahren passiert.

Ich bin hingefallen und mit der Kniescheibe auf den Asphalt geknallt. Autsch.

Bin zwar noch nach Hause geradelt. Aber Zuhause wurde mein Knie dann dicker und dicker. Ich konnte fast gar nicht mehr auftreten. Der Schrubber mit seinem langen Stiel diente mir als Gehhilfe.

Zum Glück war nichts gebrochen, aber geprellt und reichlich Flüssigkeit im Gelenk. Das war am 12. August, also schon vor zwei Wochen. Eine Woche habe ich geruht, das Knie gekühlt, hochgelagert, geschont, gekühlt, gekühlt, gekühlt….

Nach ein paar Tagen brauchte ich den Schrubber nicht mehr als Gehhilfe.

Letzte Woche nahm ich dann wieder meinen Dienst auf. Mit dem Auto musste ich allerdings dort hin fahren. Das Knie war immer noch recht dick und unbeweglich. An Radeln war nicht zu denken.

Im Laufe der Woche wurde es jeden Tag einen Tick besser.

Das Knie ist nun noch immer ein wenig dick und auch noch recht steif.

Ich gehe täglich spazieren und merke, wie Bewegung dem steifen Knie gut tut. Treppensteigen fällt noch schwer. Und heute habe ich es gewagt und habe mich auf mein Fahrrad gesetzt.

Ganz vorsichtig wollte ich es probieren. Die Gangschaltung wurde um 1 – 2 Gänge runtergeschaltet.

Am schwierigsten war das Auf- und am Ende auch das Absteigen vom Fahrrad. Der Kopf traut sich nicht. Und das Radeln fühlte sich im Knie noch komisch an. Es ist eben noch immer verletzt., die Wunden noch nicht ausgeheilt. Doch ich spürte auch, wie das kurze ganz leichte Radeln dem Knie gut getan hat. Es fühlte sich danach etwas lockerer an als vorher.

Auch später muckte das Knie nicht auf, tat nicht weh oder sonst was.

Naja, ich werde es weiterhin sehr ruhig angehen lassen und hoffe, dass meine nicht unerhebliche Knieblessur sich nun rasch wieder erholt.


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Kapuze auf und los

Der Wahnsinn auf den Duisburger Straßen nimmt derzeit kein Ende. Schon morgens um 6.00 Uhr in der Früh staut sich der Verkehr.

Gestern und heute morgen regnete es in Strömen. Ich hab einfach meine normalen Radelsachen angezogen, Regenjacker drüber, was normales trockenes zum Wechseln in die Tasche, Kapuze auf, ab aufs Fahrrad und durch diesen Wahnsinnsverkehr.

Es regnet in einer Tour und ich bin schnell naß. Ich fahre an einer nicht enden wollenden Autokolonne vorbei. Wo kommen die alle her? Wo wollen die alle hin? Ich bin viel schneller unterwegs als die. Bin froh um jede Straße, um jeden Meter, den ich abseits von diesem Wahnsinn fahren kann. Weiß nicht, warum alle mit ihren Autos über Straßen fahren wollen, die dafür nicht gemacht sind, die viel zu voll sind, wo man sehr lange braucht, um dahin zu kommen, wo man hin will.

Im Büro angekommen entledige ich mich schnell meiner triefend nassen Klamotten, ziehe die trockenen Sachen an und verbringe so den Arbeitstag. Der Verkehr da draußen ist immer wieder Thema und auch ich, weil ich eben trotz des Regens mit dem Fahrrad durch bin.

Gestern hat es auch am Nachmittag noch immer geregnet. Also habe ich die mittlerweile wieder trockene Radelhose angezogen, Regenjacke drüber, alles andere in die wetterfeste Tasche gepackt, Kapuze auf, rauf aufs Fahrrad und los.

Und wieder fahre ich vorbei an diesen unglaublich langen Autoschlangen. Ich merke mir einzelne Autos und warte vergeblich darauf, dass sie mich irgendwann auf meinem Nachhauseweg überholen. Ich bin eindeutig schneller unterwegs.

Ja, ich atme viel Automief ein, während ich durch den strömenden Regen radel. Doch die, die mit ihren Autos in diesen endlos langen Staus sind, die viel länger unterwegs sind als ich, atmen ihn auch ein und länger, weil sie viel länger brauchen, bis sie endlich Zuhause sind. Vollbesetzte Busse sind mittendrin mit beschlagenen Fenstern. Auch sie kommen nicht schneller voran genauso wie die vielen dicken Brummis. Stossstange an Stossstange stehensie da. Mancher tut sich schwer, mir das bißchen Platz zu lassen, was ich brauche, um die Straße zu überqueren, um von einem Radweg auf den nächsten zu kommen. Es ist zudem sehr laut hier. Alles ist genervt. Es ist ein Wahnsinn !

Heute mittag regnete es dann mal endlich nicht mehr. Doch Freitag mittags wird der Wahnsinn auf den Straßen nicht weniger. Jeder macht mit. Keiner läßt sein Auto Zuhause oder fährt mit dem Zug oder macht irgendwas anders. Die Meisten sind schlecht gelaunt deswegen.

Nur ich nicht. Ich fahre einfach weiter egal ob es regnet oder nicht meinen Weg. Und schlechte Laune habe ich deshalb nicht. Ich wundere mich nur, warum so viele andere sich das so jeden Tag antun?


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Und noch ne gesperrte Brücke

Es gibt noch mehr gesperrte Brücken in Duisburg. Da wo Rhein und Ruhr zusammenkommen, wo viel Wasser ist, wo der größte Binnenhafen Europas ist, wo viel Großindustrie und Schwerlastverkehr ist, wo viele Brücken sind, die älter und maroder werden, da häufen sich derzeit die Straßensperrungen.

Brücken müssen Lasten tragen, wofür sie nicht gebaut worden sind. Immer mehr Autos und vor allem LKWs sind auf den Straßen. Diese sind häufig zu eng und zu voll, gehen kaputt. Bis endlich Geld da ist, um sie zu reparieren, sowas ist sehr teuer. Und erst die noch viel teureren Brücken.

Auch diese Brücke ist nun für den Autoverkehr gesperrt.

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Jedoch für Radler und Fußgänger und natürlich Läufer frei. Wieder ein Stück Strecke frei von Autoverkehr, vom Lärm und Hektik, von Gestank, von unsauberer Luft.

Hier bin ich heute lang gelaufen. Ich musste nicht auf Autos achten oder irgendwas anderes. Hier war ich alleine für mich.

Wo das noch hinführt.


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Die Sache mit der A 40 Sperrung in Duisburg

Seit Mittwoch Nachmittag ist in Duisburg die Rheinbrücke der A 40 komplett gesperrt.

Die Folge ist ein großes Verkehrschaos mit langen Staus in vielen Teilen des Stadtgebietes. Wer mit dem Auto entsprechende Strecken und Ziele ansteuert, braucht viel Geduld und Zeit.

Anders ist es mit dem Fahrrad. Man ist eindeutig schneller mit dem Rad unterwegs, kann an so manche Autoschlange vorbei fahren.

Oft fahre ich von der Arbeit auch über den Radweg der Autobahnbrücke nach Hause. Dieser Teil der Brücke ist nicht gesperrt.

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Ach, ist das schön, über eine autofreie Autobahn zu radeln.

Keine schnell vorbeibrausenden Autos, kein Lärm, da ist nur die Brücke, ein kräftiger Wind, ein paar Bauarbeiter und sonstige Experten, die sich die marode Brücke ansehen, ein Fernsehteam und die Hinterlassenschaften einer Schafsherde, die wohl auch  über die Brücke geführt wurde.

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Weitere Belastungen, die Autoverkehr zwangsläufig mitbringt wie Feinstaubbelastung beispielsweise, die Sache mit dem Dieselskandal etc. spielen hier und heute keine Rolle.

Und ich freue mich, dass ich unter diesen Bedingungen vermutlich noch einige weitere Tage, vielleicht auch Wochen hierüber fahren kann.