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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Das Laufen

Das Laufen hilft gegen so mancherlei.

Kann dir z. B. helfen, Wut und Ärger zu verdauen, wenn du welchen hast.

Kann dir zu guter bis sehr guter Laune verhelfen.

Und kann dir auch über manche Traurigkeit hinweghelfen.

Doch manchmal hilft auch das Laufen nicht, fühlt es sich viel zu anstrengend an und auch zu schnell für all die vielen Gedanken, die dein Kopf sortieren und aufarbeiten will. Manchmal ist noch mehr Ruhe und Langsamkeit viel angenehmer und Laufen irgendwie zu viel und zu anstrengend.

Mancmal tut es auch gut, wenn du z. B. von der Arbeit kommst, einfach nur die Tasche in die Ecke zu schmeißen und nur mit dem Schlüssel der Wohnung in der Hand sofort wieder raus zu gehen.

Manchmal tut es gut, irgendwo im Wald, am See oder einem anderen dir angenehmen Platz stehen zu bleiben, vor sich hin zu starren und nachzudenken, vielleicht die eine oder andere Träne zu vergießen.

Wenn es soweit ist, dann sagt mein Körper mir das schon, dass er so haben will und dann höre ich auch drauf.

Und dann merkst du, wie es langsam besser wird, wie allmählich wieder neues Leben in dir erwacht. Du merkst, wie die Lauflust wieder zurückkommt.

Und irgendwann ist es soweit und du läufst wieder und merkst wie unendlich gut es dir tut und dann läufst du und läufst und kannst gar nicht genug davon bekommen. Dann fühlt es sich so an als müsstest du die vergangenen lauffreien Wochen ganz schnell wieder aufholen. Dann ist es vielleicht ratsam, nicht ausschließlich auf den Körper und dem Verlangen nach Laufen zu hören. Denn es kann auch schnell wieder zuviel werden.

Derzeit bin ich gerade an diesem Punkt. Laufen macht wieder Spaß, tut gut und hilft mir, dass ich in der Nacht wieder besser schlafen kann, dass ich mich wohler fühle. Muss mich ein wenig bremsen, dass ich es nicht übertreibe. Denn meine Beine haben ordentlich Muskelkater.

 


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Die Anderen

Wenn man regelmäßig läuft, fällt man manchem auf. Wenn man ihnen immer wieder begegnet, sich grüßt, ein paar wenige Worte wechselt. Kann ganz nett sein, ist freundlich, schön.

Und dann fällt es auf, wenn du mal eine Zeitlang nicht läufst, vielleicht nur spazieren gehst. Man begegnet sich wieder, grüßt sich und wird gefragt: Ja, sie laufen ja gar nicht. Was ist denn los?

Ich mag aber nicht erzählen, warum ich keine Lust habe zu laufen, also antworte ich kurz und knapp, dass ich eben keine Lust habe.

Man begegnet sich noch ein paar mal und immer wieder der Kommentar, sie laufen ja schon wieder nicht, oder so ähnlich. Ob es nett gemeint ist? Vielleicht, vielleicht auch nicht, vielleicht einfach nur neugierig. Ich gehe jedenfalls nie groß darauf ein.

Ist doch meine Sache, ob ich laufe oder nicht oder?

Tja und heute bin ich wieder gelaufen. Hab schon mal nen etwas anderen Weg gewählt, um dem Ganzen aus den Weg zu gehen. Nutzte aber nichts. Irgendwann war er wieder da auf der gleichen Straßenseite mit seinem Hund wie ich.

Ich fürchtete fast schon wieder die mir zu aufdringliche Frage nach meinem Läuferleben. Er ging dann rechtzeitig mit seinem Hundchen doch noch rechts ab. Ich lief flugs an ihm vorbei.

Ich mag zu viel Neugierde einfach nicht. Na und?


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Frag nicht warum

Bin eine ganze Zeitlang gar nicht gelaufen. Genauer gesagt seit dem 9.3.2017 nicht mehr. Warum? Weiß ich auch nicht so genau.

Mir war eben nicht nach laufen, mehr nach gehen. Laufen passt nicht zu jeder Stimmung. Und warum soll ich laufen, wenn ich nicht mag?

Ist ja nicht so, dass ich gar nichts gemacht hab. War viel spazieren und auch viel mit dem Rad unterwegs. Habe nicht nur untätig rumgesessen.

In den letzten Tagen merkte ich schon, dass das nicht mehr lange so andauern würde. Ich lief auf einmal beim Spazierengehen einige wenige Schritte.

Und heute morgen in der Wohnung lief ich auf einmal auch von einem Zimmer zum Andern. Frag nicht warum.

Und irgendwann ging alles ganz schnell. Ich ließ alles stehen und liegen, zog meine Laufsachen an und ging raus zum Laufen. Frag nicht warum. Ich weiß es auch nicht.

Es war dann eine Mischung aus Gehen und Laufen etwas mehr als eine Stunde und etwas mehr als 8 km. Spaß hat es auch gemacht.

 

 


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Wenn ich…

mit meinem Fahrrad fahr, dann schert mich wie beim Laufen auch schon, das Wetter nicht so sehr. Das mir liebste Radelwetter ist natürlich blauer Himmel, Sonnenschein und windstill.

Ich war aber auch schon auf dem Weg zur Arbeit und es hat nur so geschüttet vor lauter Regen. Ich hatte mir zuvor trockene Kleidung eingesteckt, so dass das kein wirkliches Problem war. Im Gegenteil: Ich fühlte mich nach dieser kleinen Radeleinheit durch den Regen richtig gut.

Allerdings war es am Donnerstag dann doch etwas anders. Da regnete es nicht nur in einer Tour, es blitzte und donnerte dazu ordentlich. Erst wartete ich und wartete… Aber das Wetter wollte sich so schnell nicht ändern, das Gewitter hielt sich. Der erste Tag seit ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, wo mich das Wetter davon abhielt.

Als ich mit dem Auto über die Rheinbrücke fuhr, war ich froh, dass ich nicht mit dem Rad unterwegs war. Der Himmel zuckte nur so von den vielen Blitzen.

Ansonsten hält mich kaum was vom Radeln ab.

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