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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Wie lange es dauert…

Wie lange es dauert, bis dass es draußen endlich hell wird, bis man in der Dunkelheit und dem Nebel ganz weit weg sieht, dass irgendwann gleich die Sonne aufgehen wird. Und wie lange es dann immer noch dauert, bis sie dann wirklich aufgeht. Und dann kann ich sie noch nicht mal sehen durch den Nebel und den vielen Wolken.

Ich hab nicht so lange gewartet, hab mich irgendwann angezogen und bin raus auf die Straße zum Laufen und bin losgelaufen.

Es ist kalt geworden mit 5 Grad nur. Aber ich hab es ja zuvor auf dem Thermometer gesehen und mich entsprechend angezogen. Und so fühle ich mich wohl, wo ich endlich los laufe.

Es ist schon 7:30 Uhr, doch die Straßenlaternen sind noch an und es ist dunkel und neblig. Bis zum Töpper ist mir kein Mensch begegnet, nur wenige Autos an mir vorbeigefahren.

Am See angekommen sind nur wenige Menschen unterwegs mit Hund oder laufend oder walkend. Alle anderen sind noch nicht hier.

Ich hab zwar meine Kamera dabei, aber für Fotos ist es definitiv zu dunkel. Ich hör die Enten und Gänse gackern, genieße die Stille und die Einsamkeit und den Nebel und das Dunkle. Laufe gemütlich meine Runde und fühle mich wohl.

Ist ein angenehmer Lauf, der mir gut tut. Und wie läuft es bei Dir?


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Die Sache mit dem Regen

Regen ist kein Grund, auf die Laufrunde zu verzichten. Im Gegenteil, es macht in der Regel großen Spaß, durch den Regen zu laufen.

Bin heute den vierten Tag hintereinander gelaufen. Und Regen war jeden Tag ein Thema. Einmal war ich schon unten aus der Haustür raus, als ich da erst merkte, dass es regnet. Also schnell noch mal hoch, die Regenjacke an und Käppi auf. Kein Problem.

Dann die nächsten beiden Male sah es nach Regen aus mit dunklen Wolken am Himmel. Hab mir wieder eine dünne Jacke übergezogen und mein Käppi auf. Hatte aber nicht geregnet. Konnte man so aber echt nicht vorher sehen.

Und heute da tröpfelte es auf meinem Nachhauseweg. Also natürlich wieder die dünne Jacke an und das Käppi auf. Kalt war es allerdings mit 15 Grad nicht.

Die ersten Meter regnete es tatsächlich noch immer leicht. Aber während meines Laufes hörte es auf, wurde trocken und trockener und es kam sogar mal kurz die Sonne raus. Was hab ich in meiner Jacke geschwitzt, puh.

Ohne Jacke richtig nass werden im Regen, das bekommt mir in dieser Jahreszeit nicht so gut. Also war es wohl besser, zu schwitzen.

Ist aber derzeit echt nicht leicht, sich optimal zu kleiden zum Laufen.


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Auf der Suche nach dem Flow

Bin gestern und auch heute wieder gelaufen.

Es war nicht spektakulär, nicht schnell, sehr langsam eher und vor allem fühlte es sich so schwerfällig an.

Gelegentlich sah ich andere Läufer leichtfüßig an mir vorbei traben. Selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich nie und nimmer da mithalten können.

Aber was erwarte ich auch nach einem Sommer, der nicht nur läuferisch nicht meiner war.  Kämpfe ja schon sehr lange mit meiner Laufunlust herum. Von daher ist jeder Lauf an sich  schon ein Erfolg.

Ist schön, durch die mittlerweile angenehm kühl temperierte Luft zu laufen, den See ruhig liegen zu sehen. Einsam ist es auf meiner Laufstrecke nicht. Was aber kein Problem ist.

Das Einzige was ich wirklich vermisse, ist die Leichtigkeit, mit der ich in besseren Tagen über meine Laufstrecke geschwebt bin.

Ich hoffe, dass ich da irgendwann wieder hinkomme und den Flow spüre, den wir Läufer zu lieben. Wird sicher noch ne Weile dauern bis dahin.


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Ich habs getan !

Es sind mal wieder ein paar Wochen durchs Land gegangen, wo ich nicht gelaufen bin.

Mal war es mir viel zu warm dafür, dann hatte ich keine Zeit, war müde, hatte keine Lust, wieder keine Zeit….

Aber heute ist ein Tag, an dem ich beschlossen habe, dass dieser nur mir gehört, wo ich nur Zeit für mich haben möchte.

Und wie kann man ihn besser beginnen, als mit einem Lauf. Heute früh gab es keine Ausreden, keine Müdesein, kein keine Zeit haben. Da kramte ich meine Laufsachen raus zog sie an, dehnte ein wenig meine Beine und machte mich auf den Weg.

Es scheint keine Sonne, der Himmel ist grau in grau und es nieselt ganz leicht vom Himmel herab. Die Luft ist kühl und frisch und riecht so gut nach Herbst. Ich atme tief ein und wieder aus und stelle fest, wie gut das tut.

Ich laufe los, laufe meinen Weg. Es ist mir egal, ob es rund läuft oder nicht. Hauptsache ich laufe endlich mal wieder. Laufe meine Runde um den Töppersee. Sehe hier und da ein paar wenige bekannte Gesichter, viele fremde Gesichter, manche grüßen freundlich, andere sind sehr im Gespräch mit anderen vertieft. Ich laufe und freue mich, dass es doch eigentlich besser läuft, als ich vorher vermutete. Klar, wo es ein wenig bergauf geht, werde ich schnell pustig. Aber wo es bergauf geht geht es auch bald schon wieder bergab.

Allmählich setzt der Herbst sich durch. Das Laub verfärbt sich immer mehr. Einiges liegt auch schon auf dem Boden. Und die Luft riecht so gut. Das mag ich sehr.

So laufe ich meines Weges und bin schon bald wieder Zuhause.

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Zufrieden mit mir und meiner Welt komme ich wieder Zuhause an. Ich bin gelaufen, ich habs getan. Alles andere ist egal für diesen Moment.