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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Im Grünen

Im Grünen ist es schön. Da sind viele kleine Blümchen, Bäume, Sträucher, viel Gras und Kräuter in vielfältiger Art.

Wenn man da durch läuft, duftet es so wunderbar. Man hört und sieht die Vögel, sieht Kaninchen  hier und da.

Naja klar, man ist nicht so oft alleine da. Finden auch andere schön da, andere Läufer, Walker, viele Hunde-Gassi-Geher.

Hier ist es anders als auf der Straße, die nur ein paar Meter weiter weg ist. Hier findet man Ruhe, die man auf keiner Straße so findet, hier ist Idylle und doch ist hier so viel Leben.

Hier ist das pralle Leben, hier ist die Natur in ihrer ganzen Kraft und Schönheit. Was hier wächst und gedeiht und grünt und blüht ist für mich immer wieder wie ein Wunder. Manchmal wächst zwischen den Fugen vom kaputten Straßenbeton wieder was kleines Grünes, was größer wird und größer. Kommt einer und schneidet es zurück, dauert es nicht lange und es wächst wieder groß und stark und stärker und schön.

Allerdings sind hier auch viele Insekten. An manchen Ecken summt und brummt es nur so und manche kleine Fliege / Mücke kann sich dem Sog meines tiefen Atems nicht entziehen und landet an meinen Lippen, in meinen Mund, zwischen den Zähnen, sogar in meinen Rachen.

Für einen Moment bleibe ich stehen, bin kurz davor, mich übergeben zu müssen, spucke aus und laufe schließlich weiter, als wäre nichts weiter geschehen.

Soll ich mich etwa beschweren, dass ich nicht alleine bin auf dieser Welt? Dass im schönsten Schönen doch was ist, was mir unangenehm ist?

Nein, ich laufe weiter, bin frohen Mutes und freue mich, hier laufen zu können.

Ich liebe das.