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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Im Grünen

Im Grünen ist es schön. Da sind viele kleine Blümchen, Bäume, Sträucher, viel Gras und Kräuter in vielfältiger Art.

Wenn man da durch läuft, duftet es so wunderbar. Man hört und sieht die Vögel, sieht Kaninchen  hier und da.

Naja klar, man ist nicht so oft alleine da. Finden auch andere schön da, andere Läufer, Walker, viele Hunde-Gassi-Geher.

Hier ist es anders als auf der Straße, die nur ein paar Meter weiter weg ist. Hier findet man Ruhe, die man auf keiner Straße so findet, hier ist Idylle und doch ist hier so viel Leben.

Hier ist das pralle Leben, hier ist die Natur in ihrer ganzen Kraft und Schönheit. Was hier wächst und gedeiht und grünt und blüht ist für mich immer wieder wie ein Wunder. Manchmal wächst zwischen den Fugen vom kaputten Straßenbeton wieder was kleines Grünes, was größer wird und größer. Kommt einer und schneidet es zurück, dauert es nicht lange und es wächst wieder groß und stark und stärker und schön.

Allerdings sind hier auch viele Insekten. An manchen Ecken summt und brummt es nur so und manche kleine Fliege / Mücke kann sich dem Sog meines tiefen Atems nicht entziehen und landet an meinen Lippen, in meinen Mund, zwischen den Zähnen, sogar in meinen Rachen.

Für einen Moment bleibe ich stehen, bin kurz davor, mich übergeben zu müssen, spucke aus und laufe schließlich weiter, als wäre nichts weiter geschehen.

Soll ich mich etwa beschweren, dass ich nicht alleine bin auf dieser Welt? Dass im schönsten Schönen doch was ist, was mir unangenehm ist?

Nein, ich laufe weiter, bin frohen Mutes und freue mich, hier laufen zu können.

Ich liebe das.


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4. Woche

Die 4. Woche bin ich nun im neuen Amt, wo mir tagtäglich immer noch viele neue Dinge begegnen.

Die 4. Woche bin ich von der alten Stelle weg, die mich häufig frustrierte, nervte, keinen Spaß mehr machte.

Und die 4. Woche laufe ich nun wieder regelmäßig.

Das Neue im Job fordert mich auch physisch. Bin manchmal ganz schön platt, wenn ich nach Hause komme.

Das Laufen tut dann wirklich sehr gut. Der Kopf wird wieder frei, der vom vielen Sitzen steife Körper kommt wieder in Schwung, die frische Luft da draußen tut sehr gut und meine Gedanken sind meist positiv.

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Laufe zudem derzeit andere Wege, die ich früher nicht gelaufen bin. Allerdings sind sie mir nun längst auch vertraut geworden.

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So wird bald auch das jetzt noch Neue immer vertrauter werden, genauso wie das regelmäßige Laufen. Das war und ist mir viele Jahre immer vertraut gewesen, gehörte zu meinem Leben. Es war nur komisch, dass es das ein paar Wochen eben nicht war.

Doch jetzt bin ich froh, dass alles so ist, wie es derzeit ist.


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Sonntag morgen eine Wohltat

Sonntag morgen nach einer turbulenten Woche ist eine Wohltat.

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Die Sonne scheint und ich mach mich auf den Weg zu meiner Laufrunde.

Bin noch etwas platt von zwei Konzertbesuchen bei Udo. Das war natürlich wieder richtig gut. Aber gut tut nun auch die Ruhe, die ich im Grünen finde. Die Einsamkeit, das Alleinsein, das zur Ruhe zu kommen. Aber auch das langsame Laufen mit Gehpausen dazwischen tun so gut.

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Die frische Luft tut gut, die ich tief in mir aufsauge. Die Beine waren gestern schon schwer und sind es heute auch noch. Komme heute schnell außer Atem. Also lasse ich es noch langsamer angehen.

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Hauptsache draußen sein, die frische Luft genießen, das saftige Grün um mich herum, das Vogelgezwitscher. Gerade nach dem ganzen Rummel in dieser Woche nun ein ganz besondere Wohltat für mich.

 


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Wo es einen so hinzieht

Wo zieht es Dich hin, wenn Du läufst?

Bei mir auf jeden Fall klar, ins Grüne. Durch den Beton einer Großstadt würde ich nicht gerne laufen wollen, schon mal gar nicht regelmäßig.

Hügel und Berge können ihren Reiz haben, sie zu erklimmen. Aber auch das Flachland mit seinen endlosen Weiten hat was.

Durch die Felder laufen ist was Wunderbares oder durch einen schönen Wald.

Manchmal kann man auch von allem etwas haben.

Aber wie ich es auch halte, wie ich meinen Lauf gestalte, welchen Weg ich auch einschlage, ob Zuhause oder in der Ferne, irgendwann lande ich immer da, wo viel Wasser ist.

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Gestern und heute war es der Schwafheimer See, der eine wunderbare kleine Idylle ist. Weidenbäume sind hier oft zu sehen und es ist hier ruhiger als am Töppersee. Klar, Jogger, Walker und Hund-Gassi-Geher trifft man auch hier. Aber es sind wesentlich weniger. Und außerdem wird man hier nicht von Menschen, die spärlich bekleidet auf Wiesen liegen, begafft.

Naja, der Töppersee ist in meiner Nähe und häufig bin ich hier gelaufen, an der Regattabahn, am Rhein entlang, am Ostseestrand…. Immer zieht es mich irgendwie zum Wasser hin.

Ist das bei Euch auch so?


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Grün

In dieser Jahreszeit freuen wir uns über das frische Grün, das wir überall finden. Das auf den Bäumen und Sträuchern, auf den Wiesen. Es sorgt für gute Luft, manchmal riecht es auch richtig gut, sieht schön aus.

Wenn wir laufen, kann manches Grün uns angenehmen Schatten spenden. Ein Laufen ohne Grün kann ich mir gar nicht wirklich vorstellen.

Ich erfreue mich immer sehr an dem vielseitigen und sehr üppigen Grün um mich herum.

Doch es gibt auch das andere Grün, das manchen stört.

Wenn zum Beispiel ein großer Baum im Garten für „Staub“ und „Dreck“ sorgt, vielleicht die Sicht versperrt auf die Sonne, den Himmel oder sonstwas.

Mancher greift da schnell zur Schere, Säge etc. und beseitigt diesen „Unrat“ von Baum, der vielleicht sogar älter ist, als mancher Mensch, der sich von ihm gestört fühlt.

Wie wir Mensch eben so sind, meinen wir, dass alles zu unserem Rechten sein muss. Und wenn da ein Baum steht, egal, wie alt und groß, der stört, dann muss er eben beseitigt werden..

Manchmal kriege ich echt die Krise, wenn ich sowas mitbekomme. Geht Euch das auch so?

Und dann bin ich wieder froh, wenn ich auf meiner Laufpiste bin und rechts und links das Grün sehr zahlreich und schön ist und niemanden wirklich stört, hoffe ich.


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Ein dritter Lauf – auf neuen Wegen

Ein dritter Lauf ist vollbracht und wieder zog es mich zu diesem „neuen“ Weg hin.

Weg vom mir wohlbekannten Töppersee, wo ich jeden Strauch kenne, jeden Weg im Schlaf laufen könnte und wo mich so mancher kennt.

Nun bin ich zum dritten Mal diesen Weg auf dem Damm gelaufen, ein grüner Weg, der zum Schwafheimer See führt.

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Bin in früheren Zeiten häufig hier gelaufen. Es geht ein bißchen Auf und Ab. Viel Schatten ist hier, viel Grün, viel Vogelgezwitscher, allerdings auch einige Hunde-Gassi-Geher.

Hier bin ich derzeit noch nicht bekannt, die Menschen, die mir begegnen fremd.

Noch ist dieser Weg kein Rundweg für mich, laufe ein ganzes Stück hin und den gleichen Weg dann wieder zurück.

Aber nicht mehr lange, dann wird eine schöne Runde da draus, so hoffe ich.

Die Motivation ist jedenfalls derzeit dafür da.


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Ein zweiter Lauf

Ein zweiter Lauf in dieser Woche ist vollbracht.

Es tut gut, wieder auf der Laufpiste zu sein. Klar, ich merke natürlich, dass ich eine ganze Zeit ausgesetzt habe. Aber das ist kein Problem für mich. Ich mag derzeit das Langsame, Gemächliche.

Ob es das war, was mich nun einen ganzen Monat lang vom Läufer zum Spaziergänger gemacht hat? Die Lust auf das Langsame, Gemächliche?

Ich bin gerne draußen. Ich liebe die Natur, das  Grün in seiner vielfältigen Pracht. Ich mag den Wind, die Sonne, die frische Luft. Ich mag die Ruhe, die draußen eine ganz andere ist als in den eigenen 4 Wänden. Ich erfreue mich an manch schönem Blümelein am Wegesrand, die es zu jeder Jahreszeit zu sehen gibt. Ich mag Vogelgezwitscher, den Duft von Gras…

Weiß eben nur nicht, was mich vom Laufen abgehalten hat. Ein bißchen Frust am Arbeitsplatz, der seit Montag aufgrund eines Stellenwechsels nicht mehr da ist, der lange nicht enden wollende Winter, fehlende Sonnenstrahlen? Ich weiß es nicht.

Ich weiß auch nicht so genau, was mich nun wieder zum Laufen treibt?

Ich weiß nur, dass ich eben gerne draußen bin, gehe gerne spazieren, fahre gerne mit dem Fahrrad und fand heute auch wieder das Laufen sehr angenehm.


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Es gibt mich noch

Lange nicht hier gewesen.

Lange nichts geschrieben hier.

Lange nicht mehr gelaufen.

Ne ganze Zeit einfach keine Lust gehabt.

Und jetzt? Jetzt bin ich auf einmal wieder da. Bin selbst überrascht.

Hab nach einigen Wochen Laufabstinenz, in denen ich das Laufen nicht vermisst hab, heute ganz spontan zu meinen Laufsachen gegriffen und es tatsächlich mal wieder getan.

Bin ganz vorsichtig und behutsam meines Weges gelaufen. Nicht am See entlang, nein, einen grünen Damm entlang, den ich oft in der letzten Zeit spazieren gehend, gerne gegangen bin.

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Und heute bin ich ihn eben auch einige Meter gelaufen und auch wieder ein Stück gegangen und wieder gelaufen….

Ich kann weder das Vergangene der letzten Zeit noch die heutige Rückkehr erklären. Und weiß auch nicht, ob es jetzt so bleibt, ob ich wieder regelmäßig laufe oder nicht.

Spazierengehen ist auch sehr schön und Fahrradfahren auch und heute auch mal wieder das Laufen.