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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Der Frühling ist da

Der Frühling ist da. Er zeigt sich trotz grauem Himmel von seiner schönen Seite.

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Man hört  überall die Vögel laut zwitschern. Eines der schönsten Geräusche überhaupt für mich. Auch die Gänse hört man schnattern.

Und als ich so meinen Weg ging um den See herum, da traute ich meinen Augen kaum, als ich das sah:

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Die ersten kleinen Gänseküken sind da. Das ist jedes Jahr ein ganz besonders schöner Moment für mich, die ersten kleinen Küken zu sehen. Die Eltern passen gut auf sie auf, beäugen jeden, der sich ihnen nähert, sind immer in der Nähe vom Wasser, der Fluchtort für sie und ihre Kleinen, wenn mal wieder ein Hund unangeleint und ungestüm daher gerannt kommt.

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Hier sind sie sicher vor ihnen. Ich verstehe trotzdem die Hundehalter nicht, die rücksichtslos ihre Vierbeiner frei herumlaufen lassen.

Mich erfreut dieser Anblick immer wieder sehr und es werden noch viel mehr Küken werden und hoffe, dass nie ein Hund ihnen was anhaben wird.

Aber auch das Grün kommt allmählich voran. An manchen Stellen ist das Grün noch ganz zart, an anderen Stellen zeigen sich kleine Knospen und Kätzchen.

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So macht es großen Spaß, sich in aller Ruhe fort zu bewegen.

Bisher war ich die ganze Woche laufend unterwegs, nur heute tat ein schöner Spaziergang mir sehr gut. Ist eine sehr schön Zeit.


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Täglichlaufen

Ab wann ist man Täglichläufer? Nach einem Tag, nach zwei, drei… nach einer Woche täglichen Laufens oder wann?

Macht es Sinn, jeden Tag zu laufen?

Eine Zeitlang kann es Sinn machen, wenn es Spaß macht, wenn es motivierend ist, wenn man einfach nicht genug bekommen kann.

Ich gehörte auch mal eine Zeitlang den Streakrunnern an.

Als ich das erstemal davon hörte und las, dachte ich, so ein Blödsinn. Aber irgendwas faszinierte mich daran und ich beschäftigte mich mehr und mehr damit erst in der Theorie und irgendwann dann auch in der Praxis. Ich wollte wissen, wie das ist, wenn man täglich läuft und vor allem, ob und wie lange ich das kann.

Es kam immerhin eine Serie von über einem Jahr heraus, wo ich wirklich jeden Tag gelaufen bin.

Es war eine ganz schöne Zeit. Ich gehörte einer Gruppe Gleichgesinnter an. Man tauschte sich aus virtuell und irgendwann dann auch persönlich. Man traf sich mal hier und da, lief auch mal gemeinsam des Weges und dann auch wieder wie die meiste Zeit alleine.

Mit jedem Tag, den man läuft, wächst die zunächst kleine Serie. Man feiert nach 50 Tagen ein kleines Jubiläum, nach 100 Tagen, nach 200, 300 … und ist stolz auf seine Serie.

Es gibt selbstverständlich auch weniger gute Tage. Man hat vielleicht eine kleine Verletzung, ist krank, hat zeitlich / terminliche Probleme. Vieles überwindet man trotz allem. Es galt für mich das Argument, wenn ich die Zeit habe, abends vor der Glotze zu sitzen, muss es auch für ein kleines Ründchen reichen.

Aber spätestens beim ersten richtigen kleinen Infekt grippaler Natur oder auch Magen-Darm geschuldet, ist für mich Schluss mit lustig und sich trotz allem überwinden. Meine Gesundheit setze ich für sowas nicht aufs Spiel.

Da war meine über ein Jahr lang dauernde Serie dann eben von jetzt auf gleich beendet. Das war beim erstenmal schon schmerzhaft. War ich damals doch stolz auf meine Täglichlaufserie.

Ich begann mit einer neuen. Und irgendwann war ich auf Reisen, war in Hamburg und merkte, wie sich mein ganzer Tagesablauf nur noch um das Laufen drehte. Ich ordnete alles nur noch dem Laufen unter. Auf einmal störte mich das sehr. Diese schöne große Stadt hat soviel zu bieten und ich dachte immer nur ans Laufen, wann ich wo, wielange laufen wollte.

Nein, das kann es einfach nicht sein. Das Leben ist bunt und hat vieles zu bieten. Und so beendete ich mein Täglichlaufen abrupt. Auf einmal fühlte ich mich befreit von der Last, jeden Tag laufen zu müssen. Auf was ich zuvor so stolz war, war nun alles andere als erstrebenswert. Ich lief nun eine ganze Zeit, einige Jahre nach Lust und Laune.

Jetzt hatte ich für kurze Zeit mal wieder ein wenig Lunte gerochen. Täglichlaufen kann sehr motivierend sein. Es hat mich schon aus meinem kleinen Motivationsloch geholt.

Aber das Leben ist nach wie vor bunt und hat vieles zu bieten überall in vielen Lebenslagen.

Laufen ist schön und eine echte Bereicherung für mein Leben. Ich möchte es nicht dauerhaft missen. Ich fühle mich mit Laufen wesentlich wohler als ohne, bin gerne draußen, bewege mich gerne im Laufrhythmus mit allem was dazu gehört.

Doch ich möchte nicht jeden Tag alles dem Laufen unterordnen, möchte manchmal einfach auch eben mal nicht laufen, was ganz anderes machen.

Das Leben ist so bunt und hat echt sehr viel zu bieten.

 


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Neue Schuhe

Neue Einlagen, neue Schuhe,

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neue Socken laden ein zu einem schönen Lauf.

Sonnige 13 Grad fühlen sich mal richtig gut an. Da kann man gar nicht anders als raus aus dem Haus und hinein in die Natur. Nun macht sich der Frühling richtig breit. Wie schön.

In meinen neuen Schuhen – Adidas boost glide – läuft es sich gut.

Meine kleine Täglichlaufserie ist Anfang der Woche gerissen. Es gibt eben manchmal wichtigeres als laufen. Aber heute war ich ja wieder unterwegs, habe die Sonne genossen, die Natur, die Bewegung.

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Es hat mal wieder richtig gut getan.


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Ganz in Gedanken – 36. Tag

Die schöne Frühlingszeit macht sich allmählich breit. Sie ist noch nicht in ihrer voller Blütenbracht. Dafür braucht es noch etwas Zeit.

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Aber der Himmel ist blau, die Sonne scheint und entwickelt im Laufe des Tages ihre wärmende Kraft. Früh am morgen ist es noch frostig kalt. Rauhreif liegt auf der Straße, den Autos und überall.

Ich höre die Vögel zwitschern überall. Ist eines der schönsten Geräusche überhaupt. Überall hört man Spechte klopfen, die Gänse sind auch laut und deutlich zu hören, aber nicht zu sehen.

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So laufe ich meines Weges ganz in Gedanken versunken. Da ist nichts, was stört, fast nichts. Nur im Wald, da ist ein Mann mit seinem Hund. Der Hund, ein schwarzer Labrador läuft kreuz und quer herum. Und der Mann hat sein Handy am Ohr und telefoniert so laut, dass ich seine Stimme noch eine Weile höre. Ich bin froh, dass der Hund mich nicht weiter beachtet. Ist ein kräftiger Hund.

Dann bin ich wieder alleine mit mir und meiner Welt. Bis dass ich auf einen Lauftreff stoße, der sich gerade sammelt, sortiert und zur gemeinsamen Laufrunde aufbricht. Da ist ein Gebabbel, ein Gerede, Getratsche, manche lachen und laufen los, achten nicht darauf, dass ich meinen Weg laufe, kreuzen ihn und beachten mich nicht weiter. Bin froh, dass sie bald einen anderen Weg wählen.

Schon laufe ich wieder alleine und genieße die Ruhe, die schönen Geräusche der Natur.

Laufe nun den 36. Tag hintereinander. Es läuft gut, die Lauflust kehrt allmählich zurück.

 


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Seltsam im Nebel zu laufen

Seltsam im Nebel zu laufen.

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Es ist Frühling. Der Morgen ist kalt und frisch. Man hört die Vögel zwitschern, sieht sie aber nicht.

Ist eine dicke Nebelsuppe nicht nur über dem See. Ist wirklich seltsam. Man hört von überall Frühlingsgeräusche. Nur der Nebel ist so gar nicht frühlingshaft.

Gestern erst hat es hier sogar geschneit. Ein fieser nasser Schneeregen fegte übers Land. Und trotzdem laufe ich. Es macht sogar Spaß, bei diesen Bedingungen zu laufen.

Nur die Tage, an denen ich wirklich gerne laufe, wo alles gar kein Problem ist und jene, wo es mich Mühe kostet, mich überhaupt aufzuraffen, wechseln nach wie vor ab. Ist egal, ob die Sonne scheint, ob es stürmt und schneit oder nebelig ist wie heute.

Heute war es ein angenehmes Laufen. Es lief leicht und locker und angenehm.

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Nur der Nebel war ein wenig seltsam.