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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Here comes the sun

Zwischen all den trüben grauen Tagen gibt es Lichtblicke. Zum Beispiele wenn Wochenende ist und man sich früh auf den Weg macht.

Die Nacht war klar und der Morgen ist frostig kalt. Doch es wird auch früh hell.

Und es dauert nicht lange, da kann man schon die ersten Sonnenstrahlen sehen und fühlen.

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Sucht sich ihren Platz zwischen den Bäumen, drängelt sich vor , nach dem Motto: Hallo, hier bin ich.

Und es fühlt sich gut an, wenn Du die leicht wärmenden Strahlen auf Deiner Haut spürst, in Deinem Gesicht, an Deinem ganzen Körper.

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Spüre die Sonne auch tief in mir drin. Sie lässt mich gut gelaunt und zufrieden meines Weges laufen.

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Es fühlt sich so gut an, so wohltuend und befreiend. Sie lässt mich leichter ein- und ausatmen, leichteren Schrittes meinen Weg laufen, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.

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Ob das ohne diese angenehmen Sonnenstrahlen wohl auch so gewesen wäre?


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Tägliches Laufen

Vor ein paar Jahren bin ich darauf gestoßen, auf dieses komische Täglichlaufen. Als ich das erste Mal davon hörte, fand ich es bekloppt, jeden Tag zu laufen. Nee, zu extrem, nix für mich, dachte ich.

Aber irgendwas faszinierte mich daran. Ich beschäftigte mich mehr und mehr damit. Und es kam wie es kommen musste. Ich wurde zur Täglichläuferin. Meine erste Serie lief über ein Jahr lang. Ein Infekt brachte mich am Ende aus der Spur.

Ich probierte es nochmal und nochmal. Irgendwann, ich war auf Reisen, nervte mich dieses Täglichlaufen. Gerade auf Reisen drehte sich mein ganzer Tagesablauf darum, wann ich wo wie lange laufen würde mit anschließendem Duschen und allem Piepapo.

Ich beendete mein Täglichlaufen, wollte fortan nur noch laufen, wie ich Lust und Zeit dazu hatte. Das ging nun einige Jahre gut.

Und nun hat es mich doch wieder gepackt. Eine Motivationskrise, Antriebsschwäche, der wieder größer gewordene, eigentlich längst in die Wüste geschickte ISH, irgendsowas in der Richtung.

Ich dachte mir, es gibt nur einen Ausweg, den dauernden Ausreden, der Verlockung der gemütlichen Couch usw. zu entkommen. Ich muss wieder jeden Tag laufen. Es muss ja nicht immer die große Runde sein. Beim Täglichlaufen sollte man jeden Tag mindestens 1,6 km laufen. Das geht meiner Meinung nach eigentlich immer, dauert nicht lange, geht auch, wenn man mal keine Zeit hat, überhaupt gar keine Lust, wenn man mal einen Tag Pause braucht, dann sind diese 1,6 km sehr, sehr wohltuend.

Und so bin ich nun wieder zur Täglichläuferin geworden. Habe eine bescheidene kleine Serie von 19 Tagen Laufen ohne Pause vorzuweisen. 118,48 km sind in dieser Zeit laufend zusammen gekommen.

Ohne meinem Täglichlaufen wären es garantiert viel weniger geworden. So oft stehe ich kurz davor, der Verlockung, Zuhause zu bleiben und nicht zu laufen, zu widerstehen. Doch je länger man täglich läuft, desto weniger möchte man das einmal Angefangene, bescheiden Erreichte einfach so aufhören.

Wie lange wird das so weiter gehen bzw. laufen? Ich weiß es nicht.

Ich hoffe, den ganzen Februar noch und vielleicht den März und April noch jeden Tag. Vielleicht auch noch den ganzen Mai?

Weiß noch nicht, was wird, wenn ich mal wieder unterwegs bin für einen Tag und eine Nacht oder auch zwei oder drei oder noch mehr. Oder wenn mich doch mal wieder irgendein blöder Infekt befallen sollte oder was auch immer. Ich weiß es nicht.

Es soll auf jeden Fall nicht zwanghaft, verkrampft, alles dem Laufen unterordnen werden / sein. Auch meine Gesundheit und Wohlergehen steht auf jeden Fall über all dem. Möchte eigentlich nur wieder richtig gut in die Spur kommen.

Denn eigentlich laufe ich sehr gerne. Bin ich einmal unterwegs, ist es wunderbar, macht mir Spaß, tut mir sehr, sehr gut, körperlich, geistig und seelisch.

Weiß nicht, warum es so viele Tage gibt, wo ich dennoch lieber Zuhause bleiben würde. Verstehe es nicht. Aber Täglichlaufen hilft mir. Wenn es nun wirklich überhaupt nicht gehen sollte, 1,6 km gehen wirklich immer!

Deshalb laufe ich derzeit täglich.


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3. Regentag in Folge

Heute ist der 3. Regentag in Folge, wo es ohne Pause immerzu regnet. Der Himmel ist grau in grau, kein blauer Himmel zu sehen und auch keine Sonne.

Und heute ist wieder so ein Tag, wo ich sicher ohne mein Täglichlaufen nicht gelaufen wäre. Hab vom gestrigen Möbel hin- und herschieben und zusammenbauen etc. Muskelkater.

Aber sowas ist natürlich kein Grund, einfach Zuhause zu bleiben und das Laufen sausen zu lassen. Nein.

Nach getaner Arbeit also wieder rein in die Laufsachen, in die Regensachen und los gings. Ist heute wieder so ein Nieselregen, wie die letzten Tage auch schon. Trotz Käppi wird mein Gesicht nass und meine Brille und sie beschlägt.

Bin ich aber einmal in meinem Laufrhythmus drin, stört mich das Alles nicht mehr.

Heute war allerdings wieder nur ein kurzes Läufchen vorgesehen. Ein kurzes Läufchen für die Seele, für ein bißchen Sonne im Herzen trotz allem Trübsal draußen. War schnell wieder Zuhause. Bin aber immerhin gelaufen und das den 16. Tag in Folge !


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Tag 15 – mal wieder im Regen

Heute sieht das Wetter hier nicht viel anders aus als gestern.

Doch heute musste ich mich nicht zum Laufen überreden. Heute war meine Motivation zum Laufen überhaupt kein Problem.

Wie gestern fiel auch heute die ganze Zeit diese schmuddelige Nieselregen vom Himmel. Zudem war es mit 10 Grad nicht gerade kalt.

Es zog mich heute zum Rhein. Hierfür laufe ich etwa 3 km durch den Park und durch die City von Rheinhausen, bis ich zum Rheindeich gelange.

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Der Rhein hatte Hochwasser, was aber derzeit schon wieder auf dem Rückzug ist. Das kann sich aber mit der Schneeschmelze noch einmal ändern. Dann sind die ganzen Rheinwiesen wieder überflutet. Das ist für mich jedesmal ein Schauspiel für sich zu sehen, wieviel Wasser da ständig vorbeifließt, nie ein Ende nimmt und sooo viel ist.

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Im Sommer ist das das Revier vom Schäfer mit seiner Herde.

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Doch derzeit ist hierfür kein Platz. Die unglaublichen Wassermassen mit einer kräftigen Strömung lassen das nicht zu. Man sieht hier auch den Rheinorange, die Stelle, wo die Ruhr in den Rhein fließt und im Hintergrund Ruhrort und links ist Homberg.

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Auf diesem Bild sieht man die marode Rheinbrücke der A40, die erneuerungsbedürftig ist.

So lief ich heute diese Wege entlang durch den nicht aufhörenden Nieselregen. Ein kräftiger Wind war auch noch dabei. Doch es lief sich gut.

Ruhig war es unterwegs und eine Abwechslung im Laufalltag.

Am Ende kamen ca. 11 km zusammen und es hat mir wieder Spaß gemacht. Dies war der 15. Täglichlauf.

 


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Wenn der Wind durch den Schornstein heult…

Es ist Samstag morgen. Ich höre, wie der Wind durch den Schornstein heult. Ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass es draußen dicke Bindfäden regnet. Alles ist naß.

Obwohl Samstag morgen ist und ich normalerweise gerne bei so einem Wetter laufe, baut sich in mir mal wieder eine nicht unerhebliche Portion Laufunlust auf.

Zuhause gemütlich auf der Couch sitzen, ist auch nicht so schlecht, denke ich mir. Doch ich laufe ja momentan jeden Tag. 13 Tage hintereinander bin ich nun gelaufen. Soll ich am 14. Tag, noch dazu an einem Samstag morgen der Laufunlust einfach so nachgeben? Ich weiß genau, dass ich mich irgendwann darüber sehr ärgern werde.

Also überrede ich mich, wenigstens ein kleines Ründchen zu laufen.

Ich ziehe mich an und mache mich auf den Weg.

Ich laufe heute mal nicht zum Töppersee, laufe einfach drauflos die Straßen lang, mal rechts, mal links, mal geradeaus, so wie es mir gerade in den Sinn kommt.

Ich laufe durch Wohngebiete mit vielen kleinen Einfamilienhäusern, manche mit schönen Vorgärten, manche mit schönen Fenstern, schöner Fassade. Hier und da brennt Licht und ich versuche, im Vorbeilaufen einen Blick zu erhaschen. Geht natürlich nicht wirklich.

Laufe so vor mich hin in Gedanken versunken. Der Regen regnet die ganze Zeit. Ist ein fieser Nieselregen, der trotz meiner Schirmmütze meine Brille nass macht. Sie beschlägt teilweise, so dass meine Sicht nicht immer gut ist.

Ich laufe Straßen entlang, die ich sonst nie entlang laufe, mal rechts, mal links, bis dass ich auf einmal mitten in meiner Felderrunde bin. Da laufe ich am Wochenende meistens, weil es mir hier gut gefällt. Es hat mich irgendwie auf Umwegen auch heute hierher gezogen.

Laufe nun meine gewohnte Strecke wieder zurück, noch ein Ründchen um den Töppersee. Nach 13,6 km bin ich wieder Zuhause und stolz auf mich, dass ich tatsächlich gelaufen bin. Hat sogar Spaß gemacht. Hätte ich aber vermutlich ohne mein derzeitiges Täglichlaufen so nicht erlebt.


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Nachschlag

Gestern hatte ich meine kleine Kamera zwar dabei, aber unterwegs vergessen, sie auch zu benutzen.

Heute hatte ich sie wieder dabei und diesmal habe ich auch Fotos gemacht. Ich habe mir unterwegs extra die Zeit dafür genommen.

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Nach etwa 1 km komme ich zu dieser kleinen Holzbrücke, mein kleines Tor in die andere Welt, in die ruhigere, beschaulichere, meine kleine Läuferwelt, das Tor hinein zu einem schönen Fleckchen Erde, ein Teil meiner Heimat.

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So Tage wie heute sind dankbare. Sie lassen einen so manche Mühen, Sorgen und Nöte ganz schnell fürs erste vergessen.

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So ein paar wenige Blüten sind schon zu sehen. Schön, ne?

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Auch die Birken mit ihren weißen Stämmen direkt am Wasserrand haben ihren Reiz. In der Ferne sieht man ein paar Wasservögel.

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Vom letzten Herbst ist auch noch was übrig geblieben. Den Duft kann man leider nicht mit der Kamera einfangen. Hätte ihn Euch auch gerne übermittelt.

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Die Ruhe, die der See ausstrahlt so still, wie er daliegt, verfehlt seine Wirkung nicht.

So habe ich heute mein Laufründchen vollbracht. Nun wisst Ihr Bescheid.


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Warum mache ich das eigentlich?

Eine frostig kalte Nacht war es mit eisigen Minustemperaturen am frühen Morgen.

Früh ging heute die Sonne auf und endlich war es mal kein grauer und trüber Tag, sondern gab es blauen Himmel und Sonnenschein. Auch wenn man zunächst einige Stunden im Büro verbringen muss, ist das eine Wohltat.

In der Mittagspause freute ich mich auf mein heutiges Läufchen. Auf dem Nachhauseweg allerdings kam schon wieder ein Hauch Unlust auf. Keine Ahnung warum. Hat aber derzeit keine Chance bei mir. Denn ich laufe erst einmal jeden Tag.

Und so zog ich schnell meine Laufsachen an und machte mich auf den Weg.

Manchmal frage ich mich schon, warum ich das mache. Mich zwingt ja keiner zum Laufen. Ich könnte genauso gut einfach Zuhause bleiben und es mir gemütlich machen.

Aber ich weiß, es würde mich dauerhaft nicht zufriedenstellen. Ich würde dicker werden, was mir nicht gefallen würde und auch meine Laune würde darunter leiden.

Also raus aus den Puschen und los. Ist ja nur das Aufraffen, was mir derzeit schwer fällt.

Nach nur wenigen Schritten war alles kein Thema mehr. Wie schön ist es, wenn die Sonne einem ins Gesicht scheint, auf die blasse Haut und auch das Herz erreicht.

Es tut sooo gut, sich nach vielen Stunden, die ich sitzend an meinem Schreibtisch verbracht habe, nun endlich frische Luft einzuatmen, mich zu bewegen.

Bei dem schönen Wetter war ich allerdings nicht gerade alleine am See. Da waren viele Menschen unterwegs und sehr viele mit ihren Hunden. Aber alle waren friedlich, fröhlich. Manche standen schwatzend mitten auf dem Weg. Ich war froh, alleine meines Weges laufen zu können.

Immerhin kam heute eine ganze Töppersee-Runde zusammen. In Höchstform bin ich längst noch nicht. Aber weh getan hat diese Runde nicht. Sie war angenehm schön.

ES kamen ca. 7 km zusammen.

Meine Kamera hatte ich übrigens heute dabei, hab aber unterwegs einfach nicht daran gedacht, ein Foto zu machen. So kann ich leider wieder mal keine Fotos zeigen. Dabei war es wirklich sehr schön heute.


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Ein neuer Tag – ein kurzes Läufchen

Ein neuer Tag, ein neues Läufchen. Ein kleines nur und das auch nicht ganz ohne Mühe. Aber immerhin ein kleines Läufchen.

Heute früh hat es doch tatsächlich hier geschneit. Es war aber kein schöner Schnee, sondern, so eine nasse weiße Matschpampe. Gar nicht schön. Aber ich war ja die ersten Stunden des Tages im Büro, wo das Ganze nicht so wichtig war.

Im Laufe des Tages klärte es sich auf und es kam am Ende sogar die Sonne raus, wie schön.

Für heute hatte ich mir nur ein kurzes Läufchen vorgenommen ganz bewußt.

Und es war mit 2,4 km wirklich kurz. Es war gut, dass es nur ein kurzes war. Heute fiel es mir wieder schwer, war auf dem kurzen Stück ganz schön pustig. Tja, wo ist sie nur, meine Laufform, habe ich mich unterwegs gefragt? Ich weiß es nicht.

Weiß noch nicht mal, ob es nur eine Kopfsache ist oder die körperliche Fitness einfach abhanden gekommen ist und warum? Schon komisch.

Aber besser, ich akzeptiere es, wie es ist ohne lange rumzulamentieren. Nützt ja nix. Immerhin bin ich heute gelaufen, nur kurz, aber ich bin gelaufen.

Und morgen laufe ich auch wieder. Und irgendwann wird sie wieder da sein meine Laufform und meine jetzigen Gedanken weg, wie die komische Schneepampe von heute früh.


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7 Tage-Woche

7 Tage hat die Woche und an allen 7 Tagen bin ich gelaufen.

Mit knapp 41 km sind nicht sooo viele km zusammengekommen. Bin mit weniger Lauftagen in einer Woche schon sehr häufig auf mehr gekommen.

Aber das ist derzeit nicht so wichtig. Immerhin war mein weitester Lauf heute über 13,9 km. Er lief sich langsam mal wieder durch permanenten Dauerregen. Aber es lief gut.

Vielleicht ist weniger manchmal mehr? Der kürzeste Lauf war übrigens über 1,75 km. Man könnte meinen, dass es sich dafür kaum lohnt, die Schuhe zu schnüren. Es reicht noch nicht einmal, um ins Schwitzen zu kommen. Aber immerhin bin ich an einem wenig motivierten Tag gelaufen.

Die Tage sind häufig regnerisch und trübe. Die Sonne lässt sich nicht so häufig sehen. Kommt sie dann mal raus, ist es eine große Wohltat.

Auch ist es eine Wohltat festzustellen, dass es nun wieder länger hell bleibt.

So komme ich hoffentlich langsam wieder rein in den Laufrhythmus, kriege irgendwann mal wieder eine akzeptable vielleicht sogar gute Laufform. Das wäre schön.

Aber fürs erste bin ich froh, dass ich an allen 7 Tagen in dieser Woche gelaufen bin.