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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Carpe diem

Nun ist das weiße Zeug auch am Niederrhein angekommen. Schon in der Nacht beim kurzen Blick aus dem Fenster konnte ich sehen, dass alles mit einer weißen Schicht bedeckt war.

Gut, dass ich heute nicht zur Arbeit muss und statt dessen das Ganze läuferisch für mich nutzen kann. So zieht es mich mal wieder ziemlich früh raus auf meine Laufpiste.

Es ist nur eine zarte weiße Schicht, die bei nähere Betrachtung ziemlich nass und matschig ist. An nur wenigen Stellen ist es ein wenig glatt. Man kann also ganz gut laufen.

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Ich kann mir allerdings gut vorstellen, wie es wohl ein bis zwei Stunden späster weniger schön hier aussehen wird. Aber das soll mich nicht weiter stören. Im Jetzt und Hier laufe ich und das ist nicht so schlecht.

Ein wenig mühevoll ist das Laufen heute schon. Naja, was soll’s. Da muss ich durch und  weiß, irgendwann wird sich das lohnen, werde ich wieder mehr schweben als laufen. Sowas fällt nicht so einfach vom Himmel, will ein Stück weit auch erarbeitet werden.

Ich genieße trotzdem die Ruhe, den durch das Weiße etwas anderen Blick rings um mich herum. Um diese frühe Uhrzeit trifft man meist die selben Gesichter. Man grüßt sich kurz und läuft weiter unbeschwert seines Weges.

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Ist heute nur eine ganz normale Töppersee-Runde. Aber immerhin bin ich wieder glaufen.