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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Grau und trüb

Mühsam ist der Start ins neue Jahr im Büro. Alles ist grau und trüb. Es regnet recht häufig. Die allgemeine Stimmung ist nicht so prickelnd.

Auch ich kann mich dieser allgemein trüben Stimmung nicht entziehen. So mühe ich mich durch den Tag.

Auf dem Nachhauseweg machte sich auch noch eine gehörige Portion Laufunlust in mir breit. Aber der wollte ich heute nicht nachgeben. Dieses faule Lotterleben muss ein Ende haben. Will mich nicht hängen lassen.

Also rein in die Laufsachen und los. Ist so ein schmuddeliges Nieselregenwetter hier bei milden 8 Grad. Der Himmel ist grau in grau und die Wolken liegen schwer und tief am Himmel.

Ich fühle mich nicht so stark heute, laufe aber dennoch los. Es muss ja nicht schnell sein, kann ja auch gaaanz langsam laufen. Hauptsache raus, Hauptsache laufen, Hauptsache frische Luft aufsaugen.

Naja, die rechte Lauflust stellt sich auch unterwegs nicht bei mir ein. So wie ich mich den ganzen Tag schon gemüht hab, so mühe ich mich auch über meine Laufpiste. Fällt mir nicht leicht heute. Die Beine sind schwer und müde. Nicht mein Tag heute.

Aber ich will trotzdem durchhalten. Denke an meinen längsten Lauf, den ich je gelaufen bin. Im Rahmen eines 24-Stunden-Laufes immerhin stolze 100 km. Das war auch nicht einfach und irgendwann tat mir alles weh. Aber geschafft hab ich es trotzdem. Vieles ist Kopfsache. Und wenn ich will, dann kann ich auch.

Ok, nicht jeder Tag ist leicht und auch das Laufen nicht. Aber das kennen wir ja längst zu genüge. Und wir wissen auch, dass es sich ganz schnell wieder umkehren kann und wir wieder leicht und locker mit viel Lust und Laune über die Piste schweben.

Der Tag wird kommen. Und heute nehme ich so, wie es ist.