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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Was der Morgen Dir bietet

Was der frühe Morgen einem zu bieten hat an Ruhe, an Schönheit, an Gelassenheit, Idylle, ist für mich immer wieder ein Grund, mich früh auf den Weg zu machen.

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Wenn die Sonne aufgeht und alles in ein alles bezauberndes Licht taucht, wie man es schöner nicht malen könnte. Wenn alles um Dich herum ruhig ist, Du nur Deinen eigenen Atem hörst und Deine Schritte. Hier und da etwas Gegacker von Wasservögeln und vereinzeltes Vogelgezwitscher.

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Was bin ich froh, dass ich ein Frühaufsteher bin. Was hätte ich verpasst, hätte ich mich heute nicht auf meine Piste gemacht.

Steht Ihr auch gerne früh auf und macht Ihr dabei auch so schöne Erfahrungen ?


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1,89 km

1,89 km bin ich heute gelaufen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Es gibt da so ein Wesen, das sich derzeit so dermaßen breit macht in meinem Leben, dass ich beschlossen habe, ihm entgegenzutreten, ihm zu zeigen, wer ich wirklich bin und ihn damit hoffentlich für immer zu vertreiben.

Seit Tagen fällt es mir vor allem nach der Arbeit schwer, mich zum Laufen aufzuraffen. Immer lockt beim Nachhausekommen die Couch mit Wolldecke und Nichtstun. Und oft, vielleicht zu oft habe ich dieser Verlockung nachgegeben. Ja, man kann auch mal Schwäche zeigen, ist meine Meinung.

Doch wenn aus eine kleinen Schwäche eine Lethargie wird oder gar eine Depression oder sowas, dann ist es höchste Zeit, dagegen anzugehen.

Ich saß auch heute schon wieder auf der Couch mit mir und meiner Welt nicht so recht zufrieden, weil ich schon wieder nachgegeben hab. Heute sollte das letzte Mal sein. Ab morgen gibt es das nicht mehr.

Aber warum erst morgen, wieso denn nicht heute. Eine kleine Minirunde kann ich zu jeder Tag- und Nachtzeit laufen. Daran besteht überhaupt kein Zweifel.

Also raus aus den Puschen, rein in die Laufsachen. Naja, es wurde schon langsam dunkel. Doch ich lief trotzdem los. Es sollte wirklich nur eine kleine Runde werden. Tempo egal und alles andere auch.

So war ich nach 1,89 km schon wieder vor meiner Haustüre angelangt. Es hat sogar einmal so richtig gejuckt in den Füßen. Nur die einbrechende Dunkelheit hat mich daran gehindert, eine richtige Runde zu laufen. Aber immerhin ich bin gelaufen, zwar nur 1,89 km, reichte noch nicht einmal zum Anschwitzen.

Aber dem Inneren Schweinehund habe ich nun den Kampf angesagt. Gibt keine Schwäche mehr. Diese 1,89 km laufe ich immer zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und deshalb werde ich nun eine Zeitlang jeden Tag mindestens diese 1,89 km laufen. Natürlich auch bestimmt ganz bald wieder mehr. Es soll keine nicht enden-wollende Täglichlaufserie werden. Will lediglich aus dieser Lethargie raus.

Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht wieder hinbekomme.


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Ganz schön warm heute

Heute mittag hatten wir hier mehr als 14 Grad und Sonnenschein.

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Also erstmal wieder weg mit den Winterklamotten und raus mit den etwas dünneren Sachen. Mit einer 3/4-langen Hose und einem langärmeligen Shirt machte ich mich auf den Weg. Ist gar nicht so einfach, sich kopfmäßig so umzustellen. Ohne Blick auf das Thermometer würde das bei mir nicht klappen.

Es ist ein schönes Gefühl, endlich mal wieder mit nackten Waden zu laufen. Und das langärmelige Shirt war sogar noch einen Ticken zu warm, ein kurzärmeliges hätte auch gereicht. Aber dazu war mein Kopf dann doch nicht bereit. Noch eine Woche zuvor hatte ich immerhin 2 Hosen an und jede Menge anderer Sachen.

Bei schönstem Sonnenschein war ich nicht alleine auf meiner Laufpiste. Es waren sehr viele Menschen unterwegs. So wurde mein heutiger Lauf ein kleiner Slalomlauf. Ständig musste ich mich um Menschen, Hunde, kleine Kinder herum mogeln.

Eigentlich kein Problem, aber schöner ist die stille Einsamkeit schon.

Und geschwitzt habe ich heute mal wieder, puh.

Aber trotzdem war es ein schöner Lauf, eben bei Sonnenschein, blauem Himmel, für diese Jahreszeit sehr warme Temperaturen.

War es bei Euch heute auch so warm?


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Friedlich und ruhig

Und wieder ist Wochenende und wieder freue ich mich auf ein schönes Läufchen am frühen Morgen.

Da macht es mir nichts, dass es draußen grau und trüb. Es ist bei nassen 6 Grad auch wieder wärmer. Ist mir auch egal. Ziehe mich einfach nur an und laufe los. Früh am morgen überhaupt gar kein Problem, sondern genau das, was ich jeden Tag so gebrauchen könnte.

Ich finde es angenehm, dass es nicht mehr so kalt ist. Es ist zwar ziemlich nass da draußen, die Wolken hängen grau und tief und trübe. Aber die Pfützen zum Beispiel auf den Wegen halten sich in akzeptablen Grenzen.

Es ist noch gar nicht richtig hell da draußen, sogar die Straßenlaternen sind zu Beginn meines Laufes noch an.

Es ist so schön ruhig und friedlich hier draußen am See. Kein Lärm, keine Hektik, kein Streß und weit und breit kein Problem in Sicht. Laufe gemütlich meinen Weg rund um den See und noch ein kleines Stück weiter, kehre um und laufe wieder nach Hause.

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Komme zufrieden mit mir und meiner Welt Zuhause an. Warum kann das nicht immer so sein?


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Endlich wieder Sonnenschein

Wenn nach vielen Wochen und Tagen im tristen Grau und Trüb nun endlich mal wieder die Sonne scheint, dazu noch der Himmel schön blau ist, dann ist das eine Wohltat, die man mit Worten nicht wirklich beschreiben kann.

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Ja, es ist natürlich auch sehr kalt, frostig kalt. Aber im schönen Sonnenschein sehr gut auszuhalten.

Heute wartete ich ungeduldig auf mein Arbeitsende. Ich freute mich schon auf meine Laufrunde.

Und als ich dann endlich loslief, war es die reinste Wonne. Es lief doch gleich wieder leichter und lockerer. Und das sogar nach getaner Arbeit.

An wenigen Stellen nur war es noch eisig und glatt. Der überwiegende Teil meiner Strecke war jedoch bestens zu laufen.

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Ich habe die Sonne genossen, die Stille, das schöne Wetter, habe die Kälte ertragen, die nicht so schlimm war und bin zufrieden mit mir und meiner Welt meine Weges gelaufen.

So macht das Spaß !

 

 


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Carpe diem

Nun ist das weiße Zeug auch am Niederrhein angekommen. Schon in der Nacht beim kurzen Blick aus dem Fenster konnte ich sehen, dass alles mit einer weißen Schicht bedeckt war.

Gut, dass ich heute nicht zur Arbeit muss und statt dessen das Ganze läuferisch für mich nutzen kann. So zieht es mich mal wieder ziemlich früh raus auf meine Laufpiste.

Es ist nur eine zarte weiße Schicht, die bei nähere Betrachtung ziemlich nass und matschig ist. An nur wenigen Stellen ist es ein wenig glatt. Man kann also ganz gut laufen.

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Ich kann mir allerdings gut vorstellen, wie es wohl ein bis zwei Stunden späster weniger schön hier aussehen wird. Aber das soll mich nicht weiter stören. Im Jetzt und Hier laufe ich und das ist nicht so schlecht.

Ein wenig mühevoll ist das Laufen heute schon. Naja, was soll’s. Da muss ich durch und  weiß, irgendwann wird sich das lohnen, werde ich wieder mehr schweben als laufen. Sowas fällt nicht so einfach vom Himmel, will ein Stück weit auch erarbeitet werden.

Ich genieße trotzdem die Ruhe, den durch das Weiße etwas anderen Blick rings um mich herum. Um diese frühe Uhrzeit trifft man meist die selben Gesichter. Man grüßt sich kurz und läuft weiter unbeschwert seines Weges.

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Ist heute nur eine ganz normale Töppersee-Runde. Aber immerhin bin ich wieder glaufen.


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Wochenendlauf

Endlich Wochenende, endlich mal wieder laufen. Bin in dieser Woche viel weniger gelaufen, als ich wollte.

Diverse Termine brachten mich raus und am Ende stand mal wieder der innere Schweinehund groß und breit vor mir und hat mich angegrinst. Es fällt mir schwer, mich nach getaner Arbeit noch mal aufzuraffen und durch das schmuddelige Graue und Trübe zu laufen.

Wenn Wochenende ist, fällt es mir deutlich leichter. Ich freue mich richtig, wenn ich früh am Morgen meine Runde laufen kann. Das Wetter ist mir dann ziemlich egal und auch das Graue und Trübe. Es kostet mich überhaupt keine Überwindung, zum Laufen raus zu gehen.

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Kalt ist es nun auch am Niederrhein geworden. Regnerische 0 Grad waren es heute früh, aber immerhin kein Schnee, kein Eis und auch keine glatte Stellen unterwegs. Schön warm angezogen lief ich los. Es war noch gar nicht richtig hell.

Es lief sich nicht schlecht. Die Wege allerdings matschig und voller Pfützen. Aber ist man einmal warm gelaufen, macht das nichts.

Ich laufe meine Felderrunde, nicht ganz 14 km. Unterwegs begegnen mir einige Gassigeher und auch einige wenige Läuferinnen. Die männliche Läuferfraktion habe ich heute nicht zu Gesicht bekommen.

Der letzte Kilometer, der immer bergauf geht, fiel mir etwas schwer. Aber unterm Strich war es ein zufriedenstellender Lauf.


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Grau und trüb

Mühsam ist der Start ins neue Jahr im Büro. Alles ist grau und trüb. Es regnet recht häufig. Die allgemeine Stimmung ist nicht so prickelnd.

Auch ich kann mich dieser allgemein trüben Stimmung nicht entziehen. So mühe ich mich durch den Tag.

Auf dem Nachhauseweg machte sich auch noch eine gehörige Portion Laufunlust in mir breit. Aber der wollte ich heute nicht nachgeben. Dieses faule Lotterleben muss ein Ende haben. Will mich nicht hängen lassen.

Also rein in die Laufsachen und los. Ist so ein schmuddeliges Nieselregenwetter hier bei milden 8 Grad. Der Himmel ist grau in grau und die Wolken liegen schwer und tief am Himmel.

Ich fühle mich nicht so stark heute, laufe aber dennoch los. Es muss ja nicht schnell sein, kann ja auch gaaanz langsam laufen. Hauptsache raus, Hauptsache laufen, Hauptsache frische Luft aufsaugen.

Naja, die rechte Lauflust stellt sich auch unterwegs nicht bei mir ein. So wie ich mich den ganzen Tag schon gemüht hab, so mühe ich mich auch über meine Laufpiste. Fällt mir nicht leicht heute. Die Beine sind schwer und müde. Nicht mein Tag heute.

Aber ich will trotzdem durchhalten. Denke an meinen längsten Lauf, den ich je gelaufen bin. Im Rahmen eines 24-Stunden-Laufes immerhin stolze 100 km. Das war auch nicht einfach und irgendwann tat mir alles weh. Aber geschafft hab ich es trotzdem. Vieles ist Kopfsache. Und wenn ich will, dann kann ich auch.

Ok, nicht jeder Tag ist leicht und auch das Laufen nicht. Aber das kennen wir ja längst zu genüge. Und wir wissen auch, dass es sich ganz schnell wieder umkehren kann und wir wieder leicht und locker mit viel Lust und Laune über die Piste schweben.

Der Tag wird kommen. Und heute nehme ich so, wie es ist.


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Willkommen 2016

Das Jahr 2016 hat begonnen.

Heute habe ich meinen ersten Lauf im Neuen Jahr absolviert. Er war ähnlich wie der letzte in 2015. Es regnete die ganze Zeit. Es wehte ein kalter böiger Wind.

Ich trabte meine Felder-Runde und habe es genossen. Bin wieder voll motiviert, fühle mich wohl.

Ein neues Jahr ist häufig mit viel neuer Hoffnung beladen, man nimmt sich manches vor, hat kleinere und größere Wünsche.

Man denkt an längst Vergangenes und voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft.

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Und doch zählt nur der Augenblick, das Jetzt und Hier?

Was wären wir ohne das Erlebte, ohne unsere Träume und Wünsche. Sie sind der Motor, der uns immer wieder antreibt, der uns nie ruhen lässt, der uns manchmal ganz schön Verrücktes tun lässt. Sie sind das Salz in der Suppe und wenn sie in Erfüllung gehen, erzählen wir voller Stolz davon.

Sie lassen uns auch weniger angenehme Dinge ertragen, manche Sorgen leichter  nehmen.

Was wären wir ohne unsere Träume?

Und zum Jahreswechsel sind manche ganz besonders präsent. Man hofft und wünscht, dass sie in Erfüllung gehen mögen.

Ihr habt sicher auch solche Träume und Wünsche, oder?

Ich wünsche Euch viele Träume und dass sie Euch helfen, so manche Hürde leichter zu nehmen.

Ich drücke Euch die Daumen, dass sich Eure Träume, Wünsche und Erwartungen erfüllen mögen.

Kommt gut durch das Jahr und pass gut auf Euch auf!