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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Wenn Dich nichts bremsen kann…

Heute war nach vielen Wochen der erste Tag, wo ich eigentlich gar keine Lust zum Laufen hatte.

Erst gestern hatte ich mich schwer getan. Die ganze Woche über hatten wir Temperaturen von 13 – 14 Grad, schön zum Laufen. Gestern waren es von einem Tag auf den anderen recht warme 24 Grad, puh. Deshalb tat ich mich schwer und kam ziemlich ko. nach Hause.

Heute war es mit 27 Grad noch etwas wärmer als gestern und meine Lauflust ließ sehr zu wünschen übrig. Doch ich machte mich trotzdem bereit, nahm zur Vorsicht meinen mit einem Fläschchen gefüllten Trinkgurt mit.

Und dann waren da noch diese neuen Laufschuhe:

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Ein nagelneues Paar adidas boston boost. Die Farbe naja, aber der Rest wow. Ein Schuh der richtig passt und sehr angenehm am Fuß ist vom ersten Reinschlüpfen an, über die gesamte Laufdistanz und beim Ausziehen war immer noch alles super. Das konnte ich vom alten neuen, den ich erst vor wenigen Wochen einweihte nicht behaupten. Er war von Anfang ein wenig eng und dieses Gefühl legte sich einfach nicht. Da konnte ich Schnüren wie ich wollte, ertrug geduldig kleine Blasen an beiden kleinen Zehen. Aber als dann schließlich beide Fersenbeine aufgrund der Enge schmerzten, was das Ende unserer kurzen Partnerschaft besiegelt. Einen gesundheitlichen Schaden wollte ich nicht riskieren. Und so kamen eben heute diese adidas boston boost erstmalig zum Einsatz.

Ich hab nichts bereut heute, weder die Wahl dieser angenehmen Schuhe, noch den Lauf selber. Obwohl es sehr warm war und meine Lauflust zunächst nicht vorhande, lief es echt super. Es lief bedeutend leichter als gestern noch und die Hitze empfand ich längst nicht so unangenehm wie noch einen Tag zuvor. Es lief sich wunderbar in den neuen Schuhen und ich hatte nichts auszusetzen. Nach 11,5 km kam ich glücklich und zufrieden mit mir und meiner Welt wieder nach Hause.

Wieder einmal ein Beweis, dass man sich von einer Laufunlust niemals bremsen lassen sollte. Es kommen häufig richtig gute Läufe heraus, wenn man trotzdem läuft.


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Wochenende

Wochenende und Sonnenschein? Wochenende ja, Sonnenschein naja. Die Sonne zeigt sich nur ab und zu mal ganz kurz und mit 12 Grad war es heute früh auch recht frisch. Das ist für das Laufen aber eher förderlich als hinderlich.

Heute stand erneut ein etwas längerer Lauf auf meinem Programm. Es war sogar etwas Regen angesagt, was sich aber als Ente rausstellte. Aber auch das machte nichts, war mir gerade so recht, wie es eben war.

Mit meinem gefüllten Trinkgurt ausgestattet lief ich meinen Weg. Es lief nicht ganz so herausragend wie noch zu Beginn der Woche, aber dennoch gut. Es lief flüssig, leicht und locker, vielleicht nicht ganz so flott, aber auch dass ist kein Problem. Ich laufe ja nicht, weil ich es eilig habe.

Schön ist es früh morgens in den Feldern. Da ist schon so mancher wach und räkelt sich.

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Und auf den Äckern wächst weiter das Korn.

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Das Heu ist größtenteils schon geerntet.

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Und am Wegesrand sieht man so manches Blümelein stehen.

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Ist schön ruhig hier draußen und es läuft sich gut so wie es ist. Ich laufe heute meine Lieblingsrunde durch die Felder. Sie führt vorbei an manchen Pferdestall, an all den vielen großen Feldern und Äckern und Wiesen. Ist ne schöne 18-km-Runde, die ich problemlos meistere. Ist nichts, was weh tut. Klar, am Ende, weiß man, was man getan hat. Aber das Ende war das auch heute noch längst nicht. Da geht noch was und ich bin gespannt, wie weit es mich noch bringen wird. Für heute wars gut und ich bin sehr zufrieden.

Was will man mehr von so einem Wochenende?


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I’m so happy

Viele Wochen und Monate liegen hinter mir, wo es nicht so recht laufen wollte. Häufige Infekte zwangen mich zum Pausieren und danach spürte ich, wieviel Kraft diese Zeit mich gekostet hatte.

Ich fing daher wieder ganz langsam an mit der Lauferei, wechselte zunächst zwischen Gehen und Laufen und lief nur jeden zweiten Tag. Ich lief dabei wirklich sehr langsam. In der Folge wurden die Laufphasen länger, die Gehphasen kürzer und weniger. Irgendwann lief ich dann zwei Tage hintereinander, um am dritten Tag dann zu pausieren.

So mühte ich mich wieder zurück in die Läuferwelt. Ich war froh, überhaupt wieder laufen zu können, auch wenn es doch länger dauerte, bis es wieder einigermaßen lief, als mir lieb war. Ich hatte trotzdem Spaß, freute mich an jeden kleinen Fortschritt und war vor allem froh, mich draußen bewegen zu können.

Am letzten Wochenende lief es schon wieder ziemlich gut, immerhin war ich mehr als zwei Stunden unterwegs und hab mich vorher, während und nach dem Laufen sehr, sehr wohl gefühlt.

Und der heutige Lauf – boah – war fast schon wieder so wie in guten alten Zeiten. Das Laufen fühlte sich sowas von leicht und easy an, so gut, so wunderbar schön, wie ich es so nicht erwartet hatte.

Das erste Mal seit 17 Wochen lief ich wieder meine geliebte kleine Felderrunde, eine etwa 11,5 km lange Strecke. 5 kleine Gehpausen legte ich bewußt ein, weil sie mir immer noch sehr gut tun. Heute war trotz der Gehpausen nach jedem gelaufenen Km eine 7 vor dem Komma und keine 8 mehr. Mir fiel schon am Wochenende auf, dass ich längst nicht so stark schwitze, wie ich es lange Zeit bei jedem Lauf gewohnt war. Und seit ich beschlossen habe, mich nicht mehr von meinem Pulsmesser beeindrucken oder gar beeinflussen zu lassen, zeigt er nur noch akzeptable Werte an.

Ich war und bin so happy, wie gut es heute lief, so richtig gut wie in alten Zeiten. Ich laufe wieder die gewohnten Distanzen im gewohnten Tempo und das Ganze sowas von mühelos und leicht. Nur – sorry – Fotos hab ich keine gemacht, war halt so fasziniert vom heutigen Lauf, dass ich einfach nicht dran gedacht hab.

Bin heute so  richtig happy. 🙂


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Perfekt

Wochenende und Sonnenschein, ein paar Wölkchen noch dazu und vor allem nicht so heiß wie noch die Tage zuvor. Ein perfektes Wetter für einen schönen Lauf, der heute etwas weiter gehen sollte, als sonst.

14 Grad fühlen sich sehr gut an, wenn man losläuft. Es ist windstill und noch nicht viel los dadraußen. Ich höre viele Vöglein zwitschern und am See Frösche quaken. Ein schönes Sonntagskonzert wird mir wieder geboten.

Ich laufe hoch zu den Feldern. Es läuft ausgesprochen gut heute, so leicht und locker, es tut nichts weh, die Gedanken sind positiv und ich fühle mich sehr wohl bei meinem Lauf. Ich habe meinen neuen Getränkegürtel dabei, mit zwei kleinen gefüllten Fläschchen dran. Wenn ich meine üblichen Gehpausen einlege, drinke ich ein wenig davon.

Und manchmal bleibe ich auch kurz stehen und mache ein Foto:

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Die bestellten Felder weit und breit sehen gut aus. Das Korn, das wächst ist saftig grün und es wächst soviel dort. An manchen Stellen wurde schon das Gras geschnitten und liegt da zum Trocknen. Es riecht so würzig, wenn man dran vorbeiläuft. Überhaupt riecht alles hier so gut und würzig. Ich mag diesen Geruch.

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So laufe ich meines Weges kreuz und quer die Wege entlang, laufe leicht und locker, spüre, wie es unterwegs immer besser läuft, noch leichter und lockerer als noch zu Beginn. Bin auf der zweiten Hälfte sogar ein wenig schneller als auf der ersten und fühle mich nach wie vor richtig gut.

Bin am Ende nach über 2 Stunden wieder Zuhause und fühle mich immer noch gut, kein bißchen müde oder ausgepowert und bin mir sicher, dass es beim nächsten Mal durchaus noch ein Stück weitergehen kann.


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Mein Garmin 620 FR

Seit Oktober laufe ich mit dem Garmin Forerunner 620 rum, ein schickes Teil. Seit dieser Zeit laufe ich fast ausnahmslos mit einem Brustgurt, der meinen Puls mißt. Bin all die Jahre zuvor immer ohne sowas gelaufen.

Nun hat mich das eben interessiert und war neugierig, wie es sich damit läuft und was es mir sagt und bringt.

Ich laufe seit dem langsamer, weil ich bemüht bin, mit möglichst niedrigem Puls zu laufen.  Ich hab mittlerweile ein ganz gutes Gefühl dafür bekommen, wann ich einen Lauf mit nicht so hohen Pulswerten habe und wann es evtl. etwas zu schnell gewesen sein könnte. Am Ende sagt mir dieses Teil sogar, wie diese „Trainingseinheit“ von „ihm“ bewertet wird. Ist interessant, man lernt sich wieder einmal auf gewisse Weise neu kennen und einschätzen.

Manchmal allerdings mag ich diese ganzen Informationen nicht glauben.

Heute z. B. war ich mit einem richtig guten Gefühl unterwegs. Es lief so wunderbar gut wie gestern, ich fühlte mich gut, bekam unterwegs gut Luft, hätte bei Bedarf auch viel erzählen können, alles prima. OK, der letzte Kilometer geht immer etwas bergauf, was man hierzulande am Niederrhein eben so bergauf nennt. Da komme ich zumindest meist etwas aus der Puste. Ist aber weiter kein Problem.

Zuhause angekommen stoppte ich die Uhr und war ganz gespannt, was sie mir heute sagen würde. Ich hab mich wirklich gut gefühlt, richtig gut. Doch heute sagte mir dieses blöde Ding was ganz anderes, sagte mir mit der Note „4“ eine ziemliche belastende Trainingseinheit an, statt die von mir erwartete „2“ vor dem Komma und vor allem einen Durchschnittspuls von 179 (!). Völliger Schwachsinn, absolut unmöglich, ganz ehrlich.

Ist vielleicht doch nicht so gut, so nem Ding Glauben zu schenken?

Eure Erfahrungen mit sowas?


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Sonntagskonzert

Heute ist wieder so ein sonnig schöner Tag. Nur mit dem Unterschied, dass es nicht schon früh so warm und schwül ist. Bei angenehmen 11 Grad ließ es sich heute früh prima laufen. Es lief im Gegensatz zum letzten Mal wieder richtig schön leicht und locker und völlig problemlos.

Und am See war es heute besonders schön. Nicht nur all das schöne kräftige Grün um mich herum, das hohe Gras, das derzeit wild wächst, die Blümchen die rings herum zu sehen sind auf den Wiesen und am Wegesrand. Da war das vielstimmige laute Quaken von Fröschen und das genauso vielstimmige Gezwitscher der Vögel und hier und da quäkte ein Wasservogel mittendrin. Es war ein Sonntagskonzert vom allerfeinsten, was mich fast die ganze Runde um den See begleitet hat.

Fotos hab ich heute keine gemacht, weil man solche Geräusche mit der Kamera nicht einfangen kann. Ich dachte unterwegs daran, dass heute in Duisburg Marathon-Tag ist und auf den Straßen, wo die Läufer langlaufen, wieder einiges los sein wird. Ein paar Tausend Läufer werden unterwegs sein und noch viel mehr an der Strecke stehen. Diverse Straßenfeste werden da sein und das rhythmische Trommeln von Samba-Gruppen.

Doch ich hatte heute mein ganz eigenes Konzert, eins mit Quaken von Fröschen und Wasservögeln und dem Gezwitscher von Vögeln und oben drüber schien die Sonne und der Himmel war blau und ich bin leicht und locker gelaufen.

War dat schöööön.


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Arbeitsfreier Tag

Gestern war Fronleichnam, ein arbeitsfreier Tag. Heute, am letzten Brückentag für eine lange Zeit habe ich auch noch einmal frei.

Schon früh scheint die Sonne und es ist warm. Wie immer an arbeitsfreien Tagen breche ich früh zu meiner Laufrunde auf. Ist schon über 20 Grad und ich merke auf den ersten Schritten, wie schwer das Laufen heute ist. Bin früh recht pustig auch wenn ich noch so langsam laufe. Fühlt sich schwerfällig an, nicht von den Beinen her, die könnten viel mehr. Doch heute bin ich schon zu Beginn recht pustig unterwegs.

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Naja, die Sonne scheint, ist keine Wolke zu sehen und ich bin froh, schon so früh laufen zu können. In ein paar Stunden dürfte es um einiges beschwerlicher sein. Sind über 30 Grad angesagt und soll den Kreislauf ordentlich belasten, sagen die Metreologen.

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Fällt es mir deshalb heute so schwer, bin ich deshalb heute so pustig? Mache eine erste kleine Gehpause und laufe wieder los. Bin schnell schon wieder pustig, fühlt sich nicht gut an heute. Naja, ich laufe weiter, ist ja trotzdem schön heute am arbeitsfreien Tag. Es sind noch keine Chaoten unterwegs nur einige Läufer, Walker, Hunde-Gassi-Geher. Ist noch ruhig und angenehm. Ein paar Bedienstete von der Stadt räumen den Müll von gestern weg, den Andere da gelassen haben. Ist ne Menge Müll heute.

Ich erfreue mich an der Schönheit der Natur, sehe das Gras häufig hoch stehen, an manchen Stellen wird schon gemäht, sehe hier und da schöne Blümchen und freue mich darüber:

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Doch trotz alldem fällt mir das Laufen heute nicht so leicht, ist schwerfällig, egal wie langsam ich laufe.

War gestern auch laufend unterwegs und danach noch über 3 Stunden mit dem Rad und heute so warm, vielleicht deshalb?

Naja, wird auch wieder bessere Tage geben, das weiß ich ganz genau. Heute habe ich läuferisch schon hinter mir und bin froh drum.