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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Zum Ende der Woche

Die erste Arbeitswoche ist geschafft, puh. Fiel mir alles zu Beginn der Woche noch leicht, so änderte sich das Tag für Tag. Mir fiel das frühe Aufstehen jeden Tag schwerer und auch die Zeit im Büro zog sich immer mehr, der Lärm um mich herum wurde lauter und ich ging jeden Tag ein bißchen müder nach Hause. Ich spüre, wie die Urlaubserholung schneller aufgebraucht sein wird als mir lieb ist.

Drum ist es gut, dass nun Wochenende ist. Wirklich lange geschlafen hab ich nicht, war schon um 5:00 Uhr wach, hatte schon um 6:00 Uhr fertig gefrühstückt und war noch vor 7:00 Uhr auf meiner Laufpiste.

Ich hatte Lust, ich hab mich gefreut drauf und wurde nicht enttäuscht. Die Lauflust ist wieder voll in mir und die Laufform weiter ansteigend. Ich laufe noch immer nicht in einem Rutsch durch, mache nach wie vor meine kleinen Gehpausen zwischendrin. Nur die Laufphasen sind länger geworden, die Gehpausen weniger und kürzer.

Der Erfolg ist, dass ich mittlerweile einen ganz guten Puls habe, wenn ich unterwegs bin. Er geht selten nur noch über 140, nur wenn mal eine Steigung da ist z. B. Meiner Ausdauer bekommt das Ganze ganz hervorragend. Ich fühle mich gut bei dem Ganzen, laufe immer leicht und locker, bin nie müde oder ausgelaugt, wenn ich nach Hause komme.

Heute war ich länger unterwegs als sonst. Hab mich gefreut, endlich mal wieder eine schöne Runde durch die Felder zu laufen. Sieht so schön aus dort und ich mag das gerne.

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Ist schön zu sehen, was und wie da alles wächst. Alles steht in Saft und Kraft und es riecht so gut, wenn man hier lang läuft. Überall sieht man Blumen blühen, mal im gepflegten Garten, mal wild auf der Wiese oder am Wegesrand.

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Außerdem finde ich hier meine Ruhe, wie ich sonst eher selten finde zumal zu dieser frühen Stunde, wo die meisten noch Zuhause sind.

So laufe ich zufrieden mit mir und meiner Welt meines Weges, mache zwischendrin meine kleinen Gehpausen und komme nach zwei Stunden gut gelaunt und erholt wieder Zuhause an.


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Zurück im Alltag

Irgendwann ist der schönste Urlaub einmal zu Ende und man muss wohl oder übel zurück in den Alltag, zur Arbeit und den Pflichten, die da rufen. Nach 26 arbeitsfreien Tagen war dies heute bei mir der Fall.

Die Zeit meiner Tiefenentspanntheit fand heute früh ein Ende, als der Wecker viel zu früh klingelte. Meine innere Uhr hatte sich in der Zwischenzeit längst an das etwas längere Schlafen gewöhnt.

Im Büro war es dann nicht so schlimm und hektisch, wie ich befürchtete. Der Chef hat derzeit Urlaub und ich hatte gestern noch einen Kuchen gebacken und irgendwann saßen alle Kollegen zusammen und es wurde ein wenig erzählt und Kuchen gegessen.

So verging der erste Arbeitstag recht angenehm.

Zuhause angekommen freute ich mich auf meinen Feierabendlauf. Es fühlte sich sogleich gut an, recht entspannt und locker und leicht. Da war nichts Schweres oder Müdes in mir, fühlte sich gut an.

Und das viele Grün um mich herum tat noch einmal besonders gut. Ist eine schöne Zeit im Mai, wenn eben alles so schön grün ist, auf den Wiesen viele kleine Gänseblümchen zu sehen sind, der menschliche Betrieb sich in angenehm erträgliche Grenzen hält und auch keine verzogenen Vierbeiner nerven.

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Nach meinem kleinen gemütlichen Läufchen komme ich immer noch sehr entspannt und zufrieden wieder Zuhause an.

Hat irgendwie gar nicht weh getan, dieser erster Arbeitstag. Ich hoffe, dass das noch eine ganze Weile so bleibt.


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Entspannte Zeit

Heute ist mein vorerst letzter Urlaubstag.

Ist ne schöne Zeit, eine entspannte Zeit, fühle mich in absolut entspannter Urlaubs-Trance.

Genieße jeden Tag, lasse es ruhig angehen und genieße vor allem meine frühen Morgenläufe, die ich in dieser Form eben nur im Urlaub habe.

Ich liebe die entspannte Morgenatmosphäre. Da ist noch nicht so viel Verkehr auf den Straßen, muss nicht halten, wenn ich sie überqueren will, kann einfach drauf los laufen. Der See liegt wie fast immer ruhig und friedlich da.

Alleine bin ich trotz der noch frühen Tageszeit nicht. Viele Walker sind unterwegs und auch einige Läufer und natürlich die vielen Gassigeher. Das sind aber die Routinierten, die ihre Vierbeiner im Griff haben, die ebenso wie ich, froh sind, ihre Ruhe zu haben. Ist ein entspanntes Laufen in dieser Welt, die ich gerne mag, die so schön grün ist und friedlich. Ab und an Müll, den man nicht übersehen kann, den andere einfach achtlos hinschmeißen, liegenlassen. Ist eben nicht nur schön hier und manchmal auch voll und laut.

Ich denke oft darüber nach, was die Menschheit diesem Planeten alles antut, der Natur, den vielen Tieren, was wir mit der abscheulichen Massentierhaltung anrichten, wie wir alles so einrichten, wie es ausschließlich uns Menschen recht zu sein scheint. So wie manche Mächtigen, Politiker etc. sich Gesetze zurechtbiegen, wie es ihnen beliebt, so wollen wir uns diesen Planeten ausschließlich für unsere Zwecke zurechtbiegen und merken nicht, dass das der völlig falsche Weg ist.

Als einzelner kann ich dagegen nichts tun, oder? Manchmal mag ich kein Fleisch mehr essen, keine Milch mehr trinken, keinen Joghurt oder Eier zu mir nehmen. Hab so oft die Bilder aus den Medien vor Augen von Tieren aus qualvoller Massentierhaltung, geht mir alles manchmal nicht aus den Kopf. Möchte versuchen, wenigstens einen Tag in der Woche völlig vegan zu leben. Weiß nicht, ob mir das gelingt, will es wenigstens mal versuchen.

Laufe am See entlang und sehe eine von für mich immer wieder bezaubernd schöne Szenerie:

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Eine Gänseschar, die scheinbar glücklich und zufrieden am See lebt, ihr Küken groß zieht und wenigstens am Morgen die Ruhe genießen kann. Ein so schönes Bild, wie ich finde.

Geht doch, oder?

Entspannt und zufrieden komme ich wieder Zuhause an. Ich freue mich, dass es wieder ganz gut läuft bei mir, dass meine Form ansteigend ist. War bisher eine schöne entspannte Zeit.


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Daheim

In der Ferne im Urlaub ist es schön. Man sieht andere Dinge, man atmet andere Luft, man trifft andere Menschen, so viele neue Eindrücke und Sinne, Gefühle und Empfindungen. Man sieht mit anderen Augen, irgendwie neugieriger als sonst, man hört andere Geräusche, die Luft riecht anders.

Im Hotel kann man sich verwöhnen lassen, kriegt alles hinterher getragen, das Essen, das Zimmer wird sauber gemacht., man kann entspannen, schwimmen gehen im hoteleigenen Pool und Dinge machen, zu denen man sonst vielleicht gar nicht kommt.

Man kann stundenlang am Strand entlang gehen, laufen, wie es einem beliebt. Es geht einem so richtig gut.

Doch Zuhause ist dann auch wieder schön.

Es ist schön, endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen, endlich wieder am eigenen Herd zu stehen, essen was man will und wann man will. Alles ist vertraut und schön.

Der Tapetenwechsel hat gut getan, zweifellos. Doch Zuhause ist eben Zuhause und mit nichts anderem zu vergleichen. Kennt Ihr das auch?

Und dann auf der heimischen Laufstrecke die alten Wege wieder zu laufen, alles zu sehen, wie schön grün hier alles ist und auch nicht ganz so kalt. Alles so vertraut, auch so manches Gesicht.

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Lange war ich nicht mehr oben in den Feldern. Hab gar nicht gewußt, wie sehr ich das vermißt habe. Da wächst allerlei vom Raps über Korn, ganz klein noch der Mais und das Gras, was irgendwann zu Heu werden soll.

Noch kann ich das genießen, hab noch ein paar Tage frei.

Der Urlaub war schön und hat sehr gut getan. Doch Zuhause ist auch sehr schön.


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Mein Ostseeurlaub 2015

Eigentlich war alles ganz anders gedacht, geplant und vorgesehen.

Ich wollte mit meinem Fahrrad von Duisburg bis zur Ostsee radeln. Das wären ca. 600 km gewesen, die mich durch das Ruhrgebiet, das Münsterland, durch die Lüneburger Heide und dann eben ein Stück an der schönen Ostsee entlang geführt hätten. Es war alles vorbereitet, die Tour stand, das nötige Equipment vorhanden… Nur dass leider das Frühjahr nicht so verlaufen ist, wie ich es dachte und für diese Tour gebraucht hätte. Viel zu oft wurde ich durch Infekte gebremst, konnte nicht trainieren, wurde statt dessen meiner Kräfte beraubt. Sogar drei Wochen vor meinem geplanten Start noch einmal recht heftig. Daher habe ich schweren Herzens umdisponiert und aus der geplanten großen Radtour wurde ein Wellness-Urlaub. Ich fuhr mit der Deutschen Bahn an den gewünschten Ort und hatte mein Fahrrad mit dabei.

Ich wollte mich erholen, wieder neue Kräfte sammeln, meine Abwehrkräfte auf Vordermann bringen, relaxen, wieder in Form kommen, Spaß haben mit Margitta, am Strand, beim Laufen und Radeln und Spazierengehen, wieder richtig gesund werden.

Es wurde tatsächlich eine schöne Zeit für mich. Viele Stunden habe ich laufend und spazierengehend am Strand und der Promenade und den schönen Wäldern verbracht.

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Doch ganz wie geplant, lief es auch jetzt nicht ab. Margitta war leider durch ihr verletztes Knie arg behindert, musste sogar am Meniskus operiert werden, so dass ich leider alleine laufen und radeln musste. Schön war es aber, dass wir trotzdem täglich in Kontakt waren und uns austauschen konnten. Wir sind sogar einige wenige Male ein paar Schritte gemeinsam gegangen.

Trotzdem bin ich meine Wege gelaufen, weit geradelt und sehr gerne am endlos langen und schönen Ostseestrand spaziert.

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Ich hab den schönen Strand genossen bei jedem Wetter, habe die Wellen leise plätschern und dann wieder laut toben gehört, hab die Sonne genossen und den Sturm, hab die schönen Wälder bewundert, so schön, wie ich sie so noch nie gesehen hab, bin gerne geradelt und hab mich gefreut, dass auch weitere Touren wieder problemlos möglich waren.

Beim Laufen spürte ich, wie täglich meine Kräfte etwas mehr zu mir zurückkamen. Die gute Luft hat meine Bronchien wieder neu aufatmen lassen.

Es war eine schöne Zeit, eine gute Zeit für mich, die mir das gegeben hat, was ich am Ende für mich erhofft hatte. Ich fühle mich wieder fit und gesund und bestens erholt.

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Und Margitta habe ich einige Male besuchen dürfen und wir hatten trotz allem Dilemma unseren Spaß zusammen.

Gerne wäre ich natürlich mit Dir gelaufen, liebe Margitta und noch viel lieber mit Dir zusammen endlos lange geradelt.

Aber der liebe Gott wollte es aus irgendeinem Grunde nicht. Doch wir lassen uns davon nicht unterkriegen.

Und irgendwann komme ich wieder hin zur schönen Ostsee und dann sind wir hoffentlich beide fit und gesund und dann werden wir nachholen, was uns jetzt nicht vergönnt war.

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Dann rocken wir gemeinsam an der Ostsee entlang.

Aber das ist die ferne Zukunft.

Ich bin froh und dankbar, dass ich eine schöne Zeit hatte an der Ostsee, dass wir trotz allem viele schöne Stunden zusammen hatten.

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Ich sage fürs Erste Tschüss und freue mich auf ein gesundes Wiedersehen irgendwann einmal.