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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht

Hinfallen und immer wieder aufstehen

14 Kommentare

Wer bin ich? Was bin ich? Bin ich so wie die Anderen oder doch ganz anders? Will ich so sein, wie Andere?

Nee, ich bin gerne ein Individuum und warum soll ich so sein, wie Andere? Und außerdem stehe ich zu dem, was ich tue und mache. Da ist doch nichts dabei. Ist ja schließlich mein Leben, mein ganz eigenes individuelles. Das Kostbarste, was ich habe.

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Wie sehen mich Andere? Lachen sie vielleicht manchmal über mich? Lache ich nicht selber manchmal über mich?

Manchmal schon. Und es kommt drauf an, wie die Anderen manchmal über mich lachen und auch wer. Bei vielen Menschen steht man voll drüber, wie sie einen sehen und vielleicht auch wirklich über einen lachen.

Aber bei denen, die einem wichtig sind, sieht das doch ganz anders aus. Und doch, sollte man ab und zu einfach mal über sich selber lachen können. Und das Lachen der Anderen muss ja auch nicht bös gemeint sein.

Manchmal gehe ich geradeaus, immer geradeaus, habe keine Zweifel daran, dass es nicht richtig ist. Und plötzlich aus dem scheinbaren Nichts sind sie doch da, diese ewigen Zweifel und auch ein wenig Angst, man könnte was falsch machen, was Gravierendes falsch machen, was Falsches sagen, in irgendein nicht geahntes Fettnäpfchen treten und voll aufs Maul fallen.

Ist wie beim Laufen. Wer schon mal hingefallen ist und sich weh getan hat, ist an manchen Stellen in manchen Situationen vorsichtiger, passt auf, um nicht wieder hinzufallen und sich die Knie aufzuschlagen oder so. Und manchmal kann man noch so aufpassen, man fällt trotzdem irgendwann wieder hin und dann sind die Knie blutig und blau und dick und tun weh.  Und man steht trotzdem jedesmal wieder auf, versorgt sich die Wunden, putzt sich den Mund ab und läuft weiter.

Hinfallen gehört zum Laufen, zum Leben genauso wie Zweifel und Ängste, die einen manchmal, warum auch immer plagen.

Bin übrigens nicht gerade hingefallen, hoffe auch, dass das so schnell nicht wieder passieren möge. Hab nur eben gerade mal so komische Gedanken in meinem Kopf.

Autor: joggerin

Ich bin vom Niederrhein laufe sehr gerne.

14 Kommentare zu “Hinfallen und immer wieder aufstehen

  1. Was andere denken und schwätzen ist mir mit der Zeit auch irgendwann egal geworden. Nach dem Motto: „Ach der schon wieder. Wo läuft er denn diesmal?!“ Wie du sagtest: Es ist mein Leben und ich lebe es so wie es mir passt!

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  2. Bleib‘ dir treu, richte dein Fähnchen in die Richtung, nur weil MAN es tut, bleibe dir treu, bleibe du, tu das, was du für richtig hälst, wende dich Menschen zu, die es wirklich gut mit dir meinen, mit anderen ist es nur vergeudete Zeit, Ausnahme bei der Arbeit, da kann man es sich leider nicht heraussuchen.

    Was andere über mich denken, ist mir egal, ich bin ich, ich tue niemand etwas Böses , lebe meine Leben nach meinem Gusto, ohne jemand anderes Schaden zuzufügen und vielleicht auch Freude zu bringen.

    In diesem Sinne – bleib Kornelia ! :ool:

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  3. Hab mein Fähnchen noch nie nach dem Wind gerichtet und mache auch, was mir gefällt.
    Wie die meisten Anderen über mich denken, da steh ich auch drüber. Aber bei Menschen, die mir wichtig sind, ist es mir nicht egal.
    Ich sollte wohl mal wieder Udo’s „Ich mach mein Ding, egal was die Andern sagen…“ auflegen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  4. Mir ist es in der Regel auch schnuppe, was andere über mich denken. Aber trotzdem gibt es Tage, an denen bin ich Mimose, da fühle ich mich sogar von der Meinung fremder „angefasst“. Das vergeht allerdings immer ganz schnell wieder. Und bei mir nahestehenden Menschen, können mich Worte schonmal länger beschäftigen. Kann ja auch sein, das mal etwas Wahres dran ist…
    Ansonsten: Ich lebe, wie es mir gefällt. Fertig! Weiter so, liebe Kornelia!

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    • Ist sicher bei uns allen eine Sache der Tagesform, wie wir damit umgehen. Manchmal gibt es ja vielleicht auch wirklich was zu lachen und wir lachen selber über uns. Muss ja kein böses Lachen sein. Und ja nahestehende Personen sind uns viel wichtiger was sie sagen und tun. Ehrliche gut gemeinte Kritik ist ja am Ende vielleicht auch was Positives.
      Richtig. Wir leben, wie es uns gefällt.
      Lieben Gruß
      Kornelia

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  5. „Lasse reden“ haben die „Ärzte“ mal gesunden. Mir geht’s wie Bianca, meist kann ich den Satz unterschreiben, manchmal bin ich dünnhäutig und verunsichert, wenn andere – vor allem Freunde und Familie – kritisch sind.

    Aber ich finde, es ist ein Vorteil des Älterwerdens, dass man sich immer klarer darüber wird, was man selbst will und was einem gut tut. Ich lebe mein Leben und muss damit zufrieden sein, nicht die anderen. Wenn ich mir dabei mal Beulen hole, sind es meine Beulen, nicht die der anderen. Und wenn jemand anders darüber lamentieren will, ist das seine Sache und nicht meine.

    Theoretisch. Praktisch fällt es mir manchmal schwer, so klar zu sein – die erste emotionale Reaktion ist dann doch wieder die des kelien Kindes, das von den Eltern ausgeschimpft wird und sich mies fühlt. Da muss ich mir dann ganz bewusst klar machen, dass ich inzwischen 40 Jahre älter bin. Zum Glück funktioniert das!

    Liebe Grüße,
    Anne

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  6. Opportunisten und Konformisten gibt es genug, Individualisten leider zu wenig, deshalb ist es doch gerade so schön und interessant über die Zweiteren zu lächeln, lachen oder tuscheln. Meist ist es aber nur der Neid oder das schlechte Gewissen derer, die das tun. Deshalb halte es weiter so, wie es Dir richtig erscheint 🙂

    Salut
    Christian

    Gefällt 1 Person

    • Ja, das stimmt. Ich sehe mich als Individualisten, stehe aber nicht immer über dem, was andere sagen, belächeln usw. Im Laufe der Jahre habe ich aber immer mehr gelernt, über vielen Dingen zu stehen.
      Lieben Gruß
      Kornelia

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  7. Gibt viele gute Lieder zu diesem Thema. Beschäftigt offensichtlich ganz Andere auch.
    Ist manchmal eine Sache der Tagesform, aber eben auch Wer Was wie sagt. Und wie schnell sagt man was und der Andere kriegt es womöglich in den falschen Hals. Auch blöd.
    Ja stimmt. Ist ein Vorteil des Älterwerdens. Man kann besser abschätzen, was gut ist oder nicht, was wahr ist,was einem wichtig ist oder nicht ganz. Man läßt sich am Ende viel weniger tatsächlich vom eigenen Weg abbringen. Das find ich gut. Vielleicht wird das noch besser?
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  8. Nun, die Gedanken sind mitnichten komisch, denn es sind Deine Gedanken und somit also wichtig für Dich. Das ist eine individuelle Thematik, die jeder für sich beantworten muß. Ich persönlich habe mich noch nie um andere Meinungen gekümmert; wozu auch – reine Energieverschwendung. Warum sollte mich interessieren, was andere über mich denken?

    Ich könnte nun mein Lieblingszitat von dem lieben Herrn Heine anbringen, aber ich orientiere mich heute an Herrn Geheimrat Goethe: „Durch nichts ist der Charakter eines Menschen besser zu erkennen, als durch das, was er lächerlich findet“ – bzw. worüber er lacht. Wenn man das beachtet, ist die oben genannte Frage(n) schnell beantwortet.

    Alles Gute,

    Marcus

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  9. Es gibt doch sicher auch in Deinem Leben Menschen, die Dir sehr nahe stehen und deren Meinung Dir wichtig ist, oder nicht?
    Der Satz von Goethe ist sehr gut. Manchmal schaffe ich es auch, ihn anzuwenden. Der, der über Andere lacht oder lästert etc. gibt sehr viel von sich preis.
    Gelegentlich Selbstzweifel habe ich dennoch immer mal wieder. Du nie?
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  10. Liebe Kornelia,

    jeder von uns geht seinen eigenen individuellen Weg. Trotzdem sind wir auch in vielen Lebenssituationen auch wieder genau wie die anderen. Nicht weil wir dem Mainstream folgen, sondern weil der Alltag es gar nicht anders zuläßt.

    Aber wir setzen unsere eigenen Noten, verbiegen uns nicht, machen es uns deshalb auch nicht immer leicht. Aber dafür können wir der-/demjenigen im Spiegel auch zufrieden zunicken.

    Liebe Grüße
    Volker

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  11. Es kommt immer auch auf die Situation an, in der man sich gerade befindet.
    Ich finde es wichtig, den eigenen Weg zu gehen. Aber Selbstzweifel sind eben auch immer wieder da.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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