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Joggen, Fahrradfahren und was sonst so Spaß macht


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Fusselalarm

Sommerliche 28 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein, was willste mehr?

Also nichts wie raus aus dem Haus, nehme mein Rad und fahre los.

Fahre los Richtung Rhein diesmal Richtung Norden. Fahre abseits der Straßen, auf kleineren Wegen, die aber ziemlich holprig sind. Es schüttelt mich ordentlich durch.

Naja, aber die Sonne scheint und es ist richtig warm. Da will ich nicht meckern.

Es ist schön all das saftige Grün um mich herum.

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So schön ist es derzeit am Niederrhein. Man muss nicht weit fahren, um es so schön zu haben.

Allerdings fliegen auch reichlich Flusen durch die Gegend, ich weiß nicht ob von Pappeln oder anderem Grün? Jedenfalls fliegen sie überall herum. Dauernd hab ich irgendwas von dem Gefluse in meinem Gesicht. Es juckt auf, unter und in der Nase, am Kinn, der Stirn, hach überall juckt es und manchmal muss ich auch niesen.

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Ist das bei Euch auch so derzeit?

Aber sonst geht es mir gut. Fahre weiterhin viel mit dem Rad.

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Macht Spaß und tut gut (bis auf die blöden Flusen).


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La, la, la…

Ich liebe die Musik. Und irgendeine Melodie, ein Lied, ein Verslein habe ich fast immer in meinem Kopf.

Und heute hatte ich das Lied „Schön, ist es auf der Welt zu sein…“ in mir, während ich so durch die Gegend radelte.

Es ist ein wunderschöner Morgen heute mit blauem Himmel und Sonnenschein. Es ist nicht zu warm, nicht zu kalt, es weht kaum ein Lüftchen.

Es fährt sich sowas von leicht und angenehm heute und um mich herum die Natur zeigt sich von seiner schönsten Seite.

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Alles so schön saftig grün und schön und mit Blüten drin. Bin immer noch Frühaufsteher. Das hat den Vorteil, dass so früh noch nicht so viele Menschen unterwegs sind. Man kann fast ungestört seines Weges lang radeln.

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Und mein Fahrrad rollt so schön leicht und flott mit mir herum. Es macht so viel Spaß.

Und in mir summte es: „Schön ist es auf der Welt zu sein…“

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Vielleicht zu banal?

Es ging mir jedenfalls schon lange nicht mehr so gut.


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Und weiter dreht sich das Rad immer weiter

Mein Fahrrad es rollt und fährt und rollt immer weiter.

Hatte heute eine schöne Tour am Rhein entlang und damit die 1.000 km – Marke für 2017 überschritten.

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Und auf einmal kann ich mir ein Leben ohne Fahrrad gar nicht mehr vorstellen. Mit dem Rad zur Arbeit und wieder zurück eine Freude pur.

Und die etwas längere Radtour am Wochenende sowieso. Hatte vorher geguckt, woher der Wind kommt und dann die Strecke gewählt, wo ich zunächst den Wind von vorne habe. Ganz so kräftig ist er heute nicht. Aber es ist trotzdem ein Unterschied, ob man ihn von vorne hat oder er einen von hinten anschiebt. Die Sonne scheint und es sind schon einige mit dem Rad unterweg. Die meisten mit dem Rennrad viel schneller als ich und ein paar auch mit dem E-Bike. Nur wenige einfach nur so normal unterwegs wie ich. Aber was ist schon normal?

Es macht jedenfalls Riesenspaß, den Wind zu spüren und sowieso wenn es dann heimwärts geht und er von hinten schiebt.

Nun sind sie vollbracht die 1.000 km in 10 Wochen und es fuhr so leicht und locker.


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Und das Rad dreht sich weiter

Die 6. Woche radel ich nun regelmäßig. Hatte heute die bislang längste Tour mit 37 km. Klar ist noch ausbaufähig. Aber ich lasse es ja bewusst langsam angehen.

Ich fahre am liebsten auf Asphalt, wo die Räder schön rollen können. Der Wind zeigt sich beim Radeln noch viel mehr als wenn man läuft. Bei nur wenig Gegenwind merkt man es schon ordentlich und bei nur wenig Rückenwind da rollt das Rad und rollt und rollt….

Und wenn ich von der Arbeit nach Hause radel, dann fahre ich an mega langen Staus vorbei.  Frage mich, warum ich nicht schon viel früher so zur Arbeit gefahren bin?

Ich liebe den Wind, die frische Luft und mag es, mich draußen zu bewegen. Ob nun laufend oder radelnd ist mir nicht so wichtig. Hauptsache eben draußen sein. Und derzeit rollt eben mein Rad so richtig rund.


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Aufs Rad gekommen

Der Winter scheint vorbei zu sein. Es gab schon einige schöne sonnige Tage.

Da hole ich gerne mein Fahrrad wieder hervor. Einmal kurz zum Durchchecken weg gebracht und danach ging es dann los.

Erst nur mal so ganz kurz zum Testen, dann auch mal ein wenig weiter. Und dann vor allem jeden Tag damit zur Arbeit.

Bin nun schon die dritte Woche mit dem Rad zur Arbeit unterwegs. Es gab seit dem keinen Arbeitstag ohne Radfahrt.

In den frühen Morgenstunden ist die Luft noch kühl und frisch. Die Vögel sind aber voll da und zwitschern ihr Konzert in den höchsten Tönen.

Und nachmittags ist es dann schon etwas wärmer, teilweise sogar richtig warm. Ich fahre manchmal vorbei an den ganzen Autokolonnen. Der Verkehr durch die Stadt und über die Rheinbrücke ist nicht ohne. Einige Male habe ich auch die Autobahnbrücke (A 40) gewählt. Da ist lediglich die Brücke selber stark befahren, der restliche Weg wesentlich ruhiger.

Mir macht das Radeln Spaß. Das Auto bleibt statt dessen in der Garage stehen. Länger bin ich pro Fahrt nicht unterwegs als mit dem Auto. Für die ca. 7 km pro Fahrt benötige ich 20 – 25 Minuten, je nach Verkehr und auch Wind. Ich spare Benzin und Parkgebühren.

 

 


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Sonne oder Regen?

Freust Du Dich immer, wenn die Sonne scheint?

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Oder ist es nicht manchmal auch eine Wohltat, wenn es regnet?

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Manchmal passt tristes Wetter zur eigenen Stimmung, da wäre ein blauer Himmel und Sonnenschein irgendwie fehl am Platze. Manchmal tut es gut, zusammen mit dem Himmel ein paar Tränen zu weinen.

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Bin ein Teil dieser Erde, der Natur, kann nicht nur von Sonnenschein und blauem Himmel leben. Das Leben geht nicht immer nur geradeaus und ist auch nicht immer schön.

Dann ist man manchmal froh über Tristess.

Und irgendwann hat man dieses tiefe Tal durchschritten und atmet auf wie die Natur, wenn sie mit aller Macht ihre Sonnenstrahlen zu uns schickt und blauen Himmel und von dunklen Wolken weit und breit nichts zu sehen ist. Wetten dass?

 

 


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Laufen

Laufen ist die natülichste Fortbewegungsart des Menschen überhaupt. Es gehört zu den grundlegenden Dingen, die wir schon als Kleinkind lernen.

Und wenn wir es dann gerade so können, rennen wir vor Freude ungestüm, fallen, stehen wieder auf, holen uns Schrammen und Beulen und hören deshalb nie auf zu laufen.

Später lässt die Lauffreude meist nach, gibt ja noch so vieles anderes zu entdecken und mit dem Fahrrad oder Auto kommt man schneller und bequemer von A nach B und überhaupt, warum sich unnötig anstrengen.

Dann sitzen wir viel in der Schule, im Büro, im Auto, vor dem PC, dem Fernseher. Und irgendwann merken wir es an gesundheitlichen Problemen, vielleicht an der eigenen Unzufriedenheit mit sich und dem eigenen Körper, fühlen uns womöglich nicht recht wohl darin.

Vielleicht sehen wir andere beim Spazierengehen an uns vorbeilaufen und bewundern sie insgeheim?

Wie auch immer, irgendwann steht man an dem Punkt, wo man bestückt mit irgendwelchen Sportschuhen und anderen vermeindlichen Sportsachen irgendwo in der Wildnis steht alleine oder mit anderen zusammen und läuft die ersten Schritte…

Und hat man nur ein bißchen Blut geleckt, nimmt das Schicksal unweigerlich seinen Lauf.

Mancher läuft sich um Kopf und Kragen, kann nicht genug kriegen von all dem, läuft immer weiter, schneller und weiter und schneller… Bis dass wieder der eigene Körper sich meldet in Form von Verletzungen, Krankheit, etc….

Und dann ist es schnell vorbei mit der ganzen Herrlichkeit des Laufens, man steht nicht mehr auf, eben wegen der schmerzhaften Beulen und Schrammen die man sich geholt hat und hängt die Laufsachen an den Nagel.

Ich frage mich, muss das so sein?

Laufen kann viele Gesichter haben zweifellos. Und manchmal zieht es auch mich hin zum Höher, Schneller, Weiter, geht manchmal sehr schnell ohne dass ich es merke.

Aber dann merke ich doch, dass es mir nicht wirklich gut tut. In der Hektik des Alltags brauche ich was ganz Anderes, brauche das Ruhige, Stille, die Idylle, das Inmichkehren und Entspannen.

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Muss manchmal aufpassen, mir nicht unnötig Druck zu machen. Will ja eigentlich nur Laufen um der Freude wegen.

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Und das tut mir unendlich gut.

Und Dir?